Thema: Ein Weg aus der MLCC-Knappheit: die Polymer-Kondensatoren

erstellt am: 29.11.2018 12:00

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Ein Weg aus der MLCC-Knappheit: die Polymer-Kondensatoren


Lieferengpässe und leere Lager machen MLCCs zum Sorgenkind der Elektronikbranche. Ein nachhaltiger Ersatz für keramische Chip-Kondensatoren können Polymer-Elektrolyt-Kondensatoren sein.

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wurl





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Kommentar zu: Ein Weg aus der MLCC-Knappheit: die Polymer-Kondensatoren
29.11.2018 12:00

Welche Elektrolytkondensatoren würden sie denn als Erstz für MLCCs empfehlen, wenn es um die Minimierung des Leckstromes geht?
Ich benötige für eine Anwendung als Puffer für Strompulse ca. 100µF, die andauernd auf ca. 3V gehalten werden. Mit MLCCs komme ich auf einen Leckstrom um 20nA (RT) bzw 200nA (HT). Obwohl die Datenblattwerte einem das nicht träumen lassen. Aber der stabilisierte Wert nach hundert(en) Stunden ist halt viel besser. Wie sieht es bei Poymerkondensatoren aus?
* zuletzt geändert von: wurl am 29.11.2018 um 12:03 Uhr *

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Panasonic Industry





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RE: Ein Weg aus der MLCC-Knappheit: die Polymer-Kondensatoren
03.12.2018 13:45

Der initiale Leckstrom von Polymerkondensatoren (ausgenommen der Hybrid) ist relativ groß.Dieser fällt jedoch innerhalb nach kurzer Zeit im „Gebrauch“ (der Kondensator sieht Spannung) exponentiell auf einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes ab. Hier können Wert unter 10uA erreicht werden.Der endgültige Wert ist stark von der Technologie, Baugröße, Spannungsfestigkeit und Kapazität abhängig. Aus diesem Grund ist es schwierig eine allgemeingütige Aussage zu treffen. Wir als Panasonic unterstützen jedoch gerne für einzelne P/N.Melden Sie sich gerne dazu bei capacitor@eu.panasonic.com

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