Thema: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen

erstellt am: 18.01.2017 13:10

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Firmenübernahme
Wie die Chinesen Deutschland aufrollen


Als die Chinesen die ersten Aktien der Augsburger Kuka aufkauften, dachten alle noch, hier kommt ein Finanzinvestor. Mittlerweile ist der traditionsreiche Robotik-Spezialist (Gründung: 1898), aber auch andere deutsche Unternehmen wie Krauss Maffei, in chinesischer Hand.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
18.01.2017 13:10

Hier im Westen ist man naiv. China kauft nicht um hier zu investieren, sondern große und gute Unternehmen in China zu bekommen. Im Westen gibst es dann nach einige Jahren nur noch Verkauf und Unterstützung. Zusammenarbeit macht China schon. Aber hier wachsen nicht. Auch Entwicklung geht weg, ein Ingenieur hat man da schon für 500 Euro pro Monat.

Zum Beispiel: ein großes Unternehmen hier in den Niederlanden hat ein komplettes Dorf gebaut sogar mit Krankenhaus im Westen von China. Im Gegenzug erhalten sie Geld zu konkurrieren. In den letzten Jahren sind die Art von Produkte im Preis halbiert durch die Konkurrenz. Der Kommentar: Das ist kein Problem für uns, weil wir von der chinesischen Regierung Geld dafür bekommen.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
18.01.2017 13:15

Sehr reißerisch angelegter Artikel. Bis auf Kuka wird kein Unternehmen namentlich genannt und es gibt viele Gegenbeispiele deutsch/chinesischer Zulieferer, die ohne die Investitionen der neuen Besitzer nicht so erfolgreich auf dem Markt wären.

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alfred mueller





dabei seit: 24.08.2015

Beiträge: 21

RE: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
18.01.2017 13:44

Nun ja, es gehören immer 2 dazu. Das Kuka derweil ein chinesisches Unternehmen ist, das ist schon traurig. Aber vielleicht sollte man hier in Deutschland mal drueber nachdenken, wie gut unsere Industrie tatsaechlich ist und ein bisschen selbstbewusster sein. ich denke Mitteleuropa ist fuehrend in ganz vielen Bereichen. Sei es Vernetzung, sei es Automatisierung usw. Die Seligkeit haengt nicht vom Smartphones ab, und vom vernetzten Kuehlschrank. Und Industrie 4.0 ist, denke ich, in den wichtigen Bereichen, bei uns erheblich weiter, als bei unserem grossen Vorbild USA. (Wenn es auch immer anders dargestellt wird) Man koennte noch vieles mehr zu dieser Entwicklung sagen. Vielleicht wird das mal ein Thema bei einem Webinar
* zuletzt geändert von: alfred mueller am 18.01.2017 um 14:15 Uhr *

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nicht registrierter User


RE: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
18.01.2017 13:45

Angeordneter Transfer von KnowHow und Verkauf von Firmen im Interesse/zum Profit einiger weniger Unersättlicher auf Kosten der Gesellschaft bzw. der kleinen Arbeiter. Die Politik ist mit hausgemachten und ins Land geholten eigenen Problem beschäftigt. Die Befürchtungen hinsichtlich der Arbeit für die nächsten Generationen (unsere Kinder!) sind leider meiner Meinung nach nicht unberechtigt.

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Kommentar zu: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
18.01.2017 15:25

Das Problem ist nicht die Kauflaune chinesischer Firmen und dass dies verschleiert wird (Porsche hat den Überneahmeversuch von VW damals auch nicht offen kommuniziert), sondern daß es keinen gleichwertigen Marktzugang nach China gibt. Chinesische Firmen werden von ihrer Politik beschützt, gefördert, finanziert und bei Auslandsinvestitionen protechiert und ausländische Firmen bei Investitionen in China boykottiert und schikaniert.

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nicht registrierter User


RE: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
18.01.2017 17:31

Hallo,
nun ja Kuka ist von Chinesen übernommen worden. Was ist daran so aufregend? Die chinesische Taktik ist halt deren Buisnesskultur, könnte ja einfach verhindert werden wenn in Berlin keine Deutschlandschädlinge an der Regierung wären. Aber als Exportweltmeister werden wir wohl auf Kuka und ein paar andere Schlüsselfirmen verzichten können. Gibt ja noch andere Roboterhersteller, zum Beispiel ABB. Wenns den Kuka-Mitarbeitern stinkt, können die ja zu solch anderen Firmen wechseln. Das wäre ne Abstimmung mit den Füßen. Roboterfachleute zumal wenn sie frisch aus dem Aufgabenfeld kommen, werden gesucht wie Stecknadeln. Insbesondere Softwarefachkräfte müssen aufpassen nicht gehighcheckt zu werden.
Die Wirtschaft sollte gewarnt sein. China hat als Exportweltmeister inzwischen soviel Greenbacks gesammelt, die können, wenn sie wollten, den amerikanischen Kongress leer kaufen. Einzig die potenziellen Verkäufer kennen den inneren Wert dieser Papierwährung und verzichten dankend.
Währen deutsche Finanzzocker ähnlich misstrauisch, würden sie physisches Gold für den Gegenwert der Firmen verlangen. Nur hier ist die Gier halt grenzenlos.
Übrigens ist das chinesische Verhalten kaum anders als das unserer Freunde und Besatzer aus USA. Was die Chinesen mit List erreichen, wird bei Geschäftsbeziehungen in USA mit ihrer eingebildeten Überlegenheit dem Geschäftspartner zugemutet. Wer daher mit US-Geschäftspartnern sich einläßt, braucht sich nicht wundern, wenn ähnliche Strohmänner mit hinterlistigem Geschäftsgebaren den Gegenüber über den Tisch ziehen.
Von daher sind die Megadeals zwischen Monsanto und Bayer oder Siemens und Mentor in CAD-Branche mit ähnlichen Wirkungen versehen.
Handelt man jedoch mit russischen Firmen, kann man nach Vertragsabschluss davon ausgehen, dass der Vertrag erfüllt wird. Ich verstehe daher das von Berlin ausgehenden Russenbashing nicht. Kann es sein, dass wir unsere grössten Feinde in der Berliner Regierung sitzen haben?

Ich könnte das Nähkästchen der letzten 30 Jahre aufmachen und würde dort ne ganze Menge an Knowhow-Absaugung durch solche Megadeals berichten. Der Skandal dabei war, das solche Deals steuerneutral mit privat geschöpften Werten durch Aktientausch und dem Rückkauf nach der Karrenzzeit zu bis dahin korregierten Aktienkursen vonstatten ging. Das war kein kleiner Deal, denn da waren 3-stelligen Firmenwerte, die ihren Eigner wechselten. Für die handelnden Milliardäre war das letztendlich nur ein Bauerntausch, für die dort Beschäftigten eine Katastrophe. Politik hat damals geschnarcht so wie sie heute schnarchen.
Man schaue sich im Deutschen Schulsystem um, man ärgere sich über die Schlaglochalleen im ganzen Lande, und das bei einem Exportweltmeister, der von Volkstäuschern am gleichgeschalteten Nasenring durch die Manege gezerrt wird.

Viele Möglichkeiten nähern sich dem vor 25 Jahren überwunden geglaubten DDR-Niveau an. Kein Wunder bei dieser Gurkentruppe aus dem Arbeiter-und Bauern-Zoo stammend.

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nicht registrierter User


RE: Wie die Chinesen Deutschland aufrollen
20.01.2017 21:19

Ich will nicht wie andere hier, ganze Romane schreiben und deswegen mache ich es kurz:
So wie wir überall in der Welt Firmen aufkaufen,
so dürfen auch alle ANDEREN bei uns Firmen einkaufen. Ende der Durchsage.

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