Renesas Förderprogramm Mikrocontroller-Architekturen für europäische Hochschulen

Redakteur: Claudia Malllok

Renesas unterstützt 23 europäische Hochschulen bei der Ausstattung von Entwicklungslaboren und der Durchführung von Kursen mit Controllern und Architekturen. Drei Hochschulen in Deutschland sind dabei: die TU München, die Universität Kiel sowie die HTWK Leipzig mit Mikrocontroller-Experte Prof. Dr. Matthias Sturm, einer der zehn „Professor des Jahres 2006“ in der Kategorie Ingenieurwissenschaften und Informatik.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Renesas führt sein weltweites Universitäts-Programm in Europa ein und unterstützt Hochschulen, die führend auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften sind. Ziel ist, die Renesas Mikrocontroller-Architektur als weltweiten Standard im Vorlesungesplan der Universitäten zu etablieren. Hochschulen und Studenten profitieren davon: Die Studenten bekommen die Gelegenheit, Mikrocontroller-Architekturen kennenzulernen und praktische Erfahrungen für den späteren Beruf zu sammeln.

Anhand der verschiedenen Bausteine vom günstigen Produkt der R8C-Linie bis zu den leistungsstarken SH-Controllern können sich die Studenten an den Starterkits Mikrocontroller-Know-how aneignen. Diese Starterkits werden in identischer Form auch in der Praxis eingesetzt. Ziel von Renesas ist es, sich als zuverlässiger und bevorzugter Partner zu etablieren und zusammen mit Professoren und Studenten zukunftsweisende Embedded-Lösungen zu entwickeln.

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Zugang zur weltweiten Support-Infrastruktur von Renesas

Professoren ebenso wie Studenten erhalten zu diesem Zweck Zugang zur weltweiten Support-Infrastruktur von Renesas, die Renesas Interactive (siehe Link) mit einschließt. Der Großteil der Unterstützung für das Programm wird über diese Website angeboten. Über die Website können Studierende und Professoren die verfügbaren Programme und Tools kennenlernen, auf Kursunterlagen zugreifen, Handbücher und Tutorials herunterladen und außerdem Foren und professionell ausgestattete Online-Labors nutzen. Darüber hinaus steht Renesas den Lehrstühlen mit persönlicher technischer Unterstützung zur Seite.

Renesas arbeitet bereits mit 23 Universitäten in ganz Europa zusammen. Drei Hochschulen in Deutschland sind dafür auserwählt: die TU München, die Universität Kiel und ganz neu die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst in Leipzig mit Prof. Dr. Matthias Sturm. Sturm wurde im vergangenen Jahr zu einem der zehn besten Professoren in der Kategorie Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschulzeitschrift Unicum gekürt. „Ich möchte meine Freude über diese Ehrung mit Renesas teilen“, kommentiert der engagierte Hochschullehrer, „die Unterstützung durch das Renesas‘ Universitätsprogramm hat zweifellos zu diesem Ergebnis beigetragen.“

Wettbewerb „Professor des Jahres 2006“

Insgesamt waren 640 Hochschulelehrer nominiert. Wahlberechtigt waren Studenten, Professoren-Kollegen oder Arbeitgeber. Sie durften einen Professor vorschlagen, den sie für einen ‚Wegbereiter für Karrieren‘ halten. Die besten Chancen hatten demnach jene akademischen Lehrer, die die beruflichen Karrieren ihrer Studierenden fördern. Wichtig war, welcher Hochschullehrer, fachliche Reputation und Qualität der Lehre vorausgesetzt, für seine Studenten Kontakte zu Arbeitgebern herstellt, wer Diplomarbeiten oder Praktika über das übliche Maß hinaus vermittelt und wer neben der fachlichen Qualifikation auch die so genannten Soft Skills fördert.

Eine Jury ermittelte die Sieger in vier Kategorien und jeweils neun weitere Platzierte. Die Juroren waren Prof. Dr. Klaus Landfried (Präsident der Hochschulrektorenkonferenz 1997 bis 2003), Prof. Dr. Eike Lehmann (Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure), Prof. Dr. Armin Trost (Personalwissenschaftler FH Furtwangen), Dr. Wolfgang Zieren (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG) und Manfred Baldschus (Gründer des UNICUM Verlags und Herausgeber von UNICUM BERUF). Sieger in der Kategorie Ingenieurwissenschaften und Informatik 2006 wurde Professor Dr. Wolf von der FH Regensburg, Berufungsgebiet Nachrichtensysteme.

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