FloMASTER mit neuen Funktionen und CAD-Unterstützung

| Redakteur: Kristin Rinortner

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Die neue FloMASTER-Version von Mentor zeichnet sich durch verbesserte Konnektivität, technische Funktionen und Benutzerfreundlichkeit aus. Damit bietet sie höhere Genauigkeit, Flexibilität und Produktivität im hart umkämpften Automobilmarkt.
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Die neue FloMASTER-Version von Mentor zeichnet sich durch verbesserte Konnektivität, technische Funktionen und Benutzerfreundlichkeit aus. Damit bietet sie höhere Genauigkeit, Flexibilität und Produktivität im hart umkämpften Automobilmarkt. (Bild: Mentor)

Die CFD-Software FloMASTER wurde grundlegend überarbeitet und kommt mit einer besseren Bedienoberfläche und einigen zusätzlichen Funktionen wie einem Ergebnis-Dashboard daher.

Mentor hat eine aktuelle Version von FloMASTER für die 1-D-Modellierung von CFD-Systemen (Strömungssimulation) auf den Markt gebracht. Sie verbindet 3D Mechanical Computer-Aided Design (MCAD) mit neuen Funktionen und verbesserter Benutzerfreundlichkeit. Laut Hersteller ist die Version das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die Genauigkeit wurde durch mehr als 13 Millionen Testläufe bestätigt.

Die automatisierte Anbindung an 3-D-CAD-Konstruktionswerkzeuge ermöglicht eine erhebliche Produktivitätssteigerung. Mit der neuen Funktion „CAD-to-FloMASTER“ (CAD2FM) generieren Entwickler Modelle ihrer 3-D-Systeme in FloMaster. CAD2FM abstrahiert automatisch die 3-D-Geometrie von Leitungsnetzen in ein Netzwerk mit FloMASTER-Komponenten und reduziert so das arbeitsintensive und fehleranfällige manuelle übertragen der 3-D Geometrien.

„Mit der neuen CAD2FM-Funktion von FloMASTER konnten wir unser Leitungssystem wesentlich schneller von einem 3D-MCAD-Modell in ein Systemmodell konvertieren“, erklärt Stefano Morlacchi, CFD-Lösungsspezialist, CADLOG. „Wir haben dies unter Beibehaltung der hohen Genauigkeit eines detaillierten FloMASTER-Netzwerks mit allen definierten Leitungen, Biegungen und Abzweigungen erreicht.“

Mit dem hochautomatisierten Workflow kann der Anwender sowohl die Genauigkeit der abstrahierten Modelle als auch die Anzahl der FloMASTER-Komponenten, die zur Darstellung der Rohrleitungsgeometrie für eine effiziente CFD-Simulation erstellt wurden, steuern. Der One-Touch-Workflow ist sowohl in einer Stand-Alone-Version als auch in PTC Creo, Dassault CATIA V5, Siemens NX und Solid Edge integriert.

Neue Funktionen für viele Anwendungen

Die aktuelle Version enthält neue Funktionen für Klimaanlagen (AC), einen verbesserten Enthalpie-Solver und 14 neue Komponenten in der Vapour-Cycle- (VC) Komponentenbibliothek. Mit Hilfe dieser Erweiterungen können Entwickler Klimaanlagen für eine Vielzahl von Anwendungsfällen, angefangen bei traditionellen Automobil- und Gebäudesystemen bis hin zu komplexen Systemen mit mehreren Regelkreisen und Komponenten für die Luft- und Raumfahrt sowie für Kühlanwendungen in Elektrofahrzeugen (EV) modellieren und simulieren.

Mit neuen AC-Entwicklungen und bestehenden VC-Komponenten lassen sich mehrere thermodynamische Prozesse untersuchen, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) trilateraler Flash-Zyklen, überkritischer Rankine-Prozesse und mehrstufige Prozesse. Entwickler können Designs schnell und einfach erstellen und eine genaue, schnelle Prüfung des Designs auf Systemebene durchführen.

Bessere Bedienerfreundlichkeit stand im Fokus

Die Bedienfreundlichkeit wurde durch eine Reihe neuer, verbesserter Funktionen, die eine bessere Aufarbeitung der Ergebnisse ermöglichen und den gemeinsamen Betrieb erleichtern, verbessert.

Das Ergebnis-Dashboard dient als schnelles Referenzwerkzeug zur Überwachung kritischer Ergebnisse für transiente Simulationen. Die Ergebnisanzeige für Gasturbinen stellt die Resultate aller Hohlraumanalysen an einem einzigen Ort dar. Darüber hinaus wurden die Ausgabeparameter erweitert, so dass der Benutzer das Ergebnis am Ende der Simulation schnell betrachten kann. Mit Anmerkungen lassen sich interessante Bereiche hervorheben.

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