Batterielose Funktechnik

Flexibler Einstieg ins Smart Home mit EnOcean

| Autor / Redakteur: Armin Anders * / Hendrik Härter

Die batterielose Funktechnik EnOcean ist vor allem für Einsteiger ins Smart Home eine flexible Lösung.
Die batterielose Funktechnik EnOcean ist vor allem für Einsteiger ins Smart Home eine flexible Lösung. (Bild: EnOcean)

Die batterielose Funktechnik EnOcean beruht auf der Frequenz von 2,4 GHz. Für Einsteiger des Smart Home ist die Funklösung nicht nur eine kostengünstige, sondern auch eine wartungsarme Lösung.

Der schrittweise Weg ins Smart Home ist nicht nur kostengünstig, er macht die Technik auch beherrschbar – ohne dass man komplexe Softwareanwendungen erlernen muss. Bei der herstellerunabhängigen EnOcean-Technik etwa genügt bereits ein Ein-/Aus-Schalter, um erste Funktionen im Haus zu automatisieren. Da die Übertragung per Funk erfolgt, kann der Schalter nach Belieben im Raum platziert werden – ganz ohne Kabel.

Eine weitere Besonderheit: Die Sensoren und Schalter kommen ohne Batterien aus, stattdessen erzeugen sie die benötigte Energie durch sogenanntes Energy Harvesting. Der Wartungsaufwand eines Batteriewechsels entfällt somit. Bedenkt man, dass in einem Smart Home etwa 50 bis 100 Sensoren untereinander kommunizieren, dann ist das ein Vorteil. Zudem bleiben Hausbesitzer auch nach der Installation flexibel, da sich die Sensoren jederzeit versetzen oder ergänzen lassen.

Vernetzte Geräte kommunizieren untereinander

Meist werden im ersten Schritt die Komponenten eines einzelnen Bereiches – wie die Licht-, Jalousie- oder Heizungssteuerung in einem Raum – miteinander vernetzt. Dabei kann ein Raumsensor direkt mit einem Heizkörperventil kommunizieren und diese Zone individuell steuern. Im zweiten Schritt kann man dann über eine Smart-Home-Box eine übergeordnete Verbindung zwischen den Anwendungen schaffen. So wird es möglich sein, alle Funktionen des intelligenten Hauses auf Wunsch via Smartphone oder Tablet zu steuern.

Im Smart Home spielen Sicherheit der Daten und Zuverlässigkeit des Systems eine wichtige Rolle. Die batterielose EnOcean-Funktechnik nutzt daher eine einmalige Identifikationsnummer. Zudem kommen Mechanismen für eine übertragungssichere Zweiwege-Kommunikation in der Hausautomation zum Einsatz. Eine detaillierte Beratung dazu gibt es beim Elektroinstallateur vor Ort. Hilfreich ist auch der vom Institut für Gebäudetechnologie (IGT) mitentwickelte „Smart-Home-Taschenplaner“, der über die Homepage von EnOcean abgerufen werden kann. Mit einigen grundlegenden Fragen erleichtert dieser den Einstieg in die eigenen Planungen.

Mit batterieloser Funktechnik lassen sich auch Bestandsgebäude in ein Smart Home umwandeln, ohne großen Aufwand und ohne versteckte Folgekosten. Dank der Flexibilität der Funklösung kann das intelligente Haus mit den Bedürfnissen seiner Bewohner mitwachsen und ganz verschiedene Ansprüche in jeder Lebensphase an Sicherheit, Komfort und Energiemanagement erfüllen.

Matthias Kassner von EnOcean wird am 5. Oktober auf dem Smart-Home-Kongress einen Vortrag zum Thema IoT Zuhause – Komfort und Sicherheit durch energieautarke Sensoren halten.

* Armin Anders ist Vice President Business Development bei EnOcean.

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