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Flexible Sensor-Etiketten unterstützen das LoRa-Protokoll

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Sie sind flexibel auf Klebeband oder sogar Papierträger: Semtech hat spezielle Sensor-Etiketten entwickelt, die auf dem Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll basieren.

Spezielle Sensor-Etiketten nutzen den LoRa-Standard, um aufgenommene Daten in die Cloud zu übertragen. Die von Semtech entwickelten Etiketten sind flexibel und benötigen wenig Energie.
Spezielle Sensor-Etiketten nutzen den LoRa-Standard, um aufgenommene Daten in die Cloud zu übertragen. Die von Semtech entwickelten Etiketten sind flexibel und benötigen wenig Energie.
(Bild: Semtech)

Ein Referenz-Design für Sensor-Etiketten, die kompatibel mit dem Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll (LoRa) sind, hat Semtech entwickelt. Die flexiblen Etiketten aus Klebeband oder Papierträgern sind dünn und deshalb vielseitig einsetzbar. Das Referenzdesign lässt sich in verfügbare Systeme integrieren oder an Geräte anbringen.

So lassen sich IoT-Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen einsetzen. Sie übertragen ihre Daten in die Cloud, sobald ein bestimmtes Trigger-Ereignis ausgelöst worden ist.

LoRa-Etiketten bei MachineQ

Ausgerüstet sind die Etiketten mit einer gedruckten Batterie. Das Referenzdesign arbeitet mit bestehenden LoRaWAN-Netzwerken zusammen und ermöglicht IoT-Anwendungen mit zuverlässigem Echtzeit-Feedback. Dazu gehören Anwendungen aus Logistik und Versand, dem Gesundheitswesen und Pharmaindustrie sowie Anwendungen zum Asset Tracking oder zur Sicherstellung der Compliance.

Eingesetzt werden die LoRa-Etiketten in einem Pilot-Projekt bei MachineQ, einem IoT-Dienst von Comcast. Bei MachineQ handelt es sich um einen IoT-Netzwerkdienst und -Plattform, die Low-Power-Wide-Area-Network-Technik auf Grundlage des weltweit anerkannten Protokolls LoRaWAN verwendet.

Die LoRa-kompatiblen Etiketten sollen laut Hersteller 2018 verfügbar sein. Aktuell werden sie von Mitgliedern der LoRa-Allianz in verschiedenen Feldversuchen angewandt.

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