IoT-Security

Flache Relais für manipulationssichere Schaltschranksysteme

| Redakteur: Kristin Rinortner

IoT-Security: Die dreipoligen Relais mit zwangsgeführten Kontakten von Elesta sind die ersten ihrer Klasse, die in der Lage sind Schaltlasten bis 10 A mit 11 mm Bauhöhe sicher zu schalten.
IoT-Security: Die dreipoligen Relais mit zwangsgeführten Kontakten von Elesta sind die ersten ihrer Klasse, die in der Lage sind Schaltlasten bis 10 A mit 11 mm Bauhöhe sicher zu schalten. (Bild: Elesta)

Mit Sicherheitsrelais lassen sich galvanisch trennende und selbstüberwachende Security-Syteme in einem Industrie-4.0-Schaltschrank realisieren. Aktuelles Beispiel ist ein dreipoliges, 11 mm flaches Relais mit zwangsgeführten Kontakten bis 10 A.

Schaltschrankapplikation werden nicht nur vom fortwährenden Wunsch nach immer kompakteren und effizienteren Schaltgeräten getrieben. Neue Anforderungen kommen hinzu. Ein nicht zu unterschätzendes Thema ist dabei die Manipulationssicherheit an Schaltgeräten und Schaltanlagen.

Gerade im Hinblick auf Industrie 4.0 wird es in Zukunft immer mehr darauf ankommen, nicht nur den Schaltschrank mit differenzierten Zugangskontrollen auszustatten, sondern auch gegen mögliche Eingriffe von außen gewappnet zu sein. Mit sogenannten Sicherheitsrelais können galvanisch trennende und selbstüberwachende Security-Systeme realisiert werden.

Relais mit zwangsgeführten Kontakten (umgangssprachlich Sicherheitsrelais) sind hinlänglich in der funktionalen Sicherheit als absolut zuverlässiges Überwachungsglied bekannt. Die Zwangsführung wird aber auch als nicht manipulierbares und galvanisch trennendes Schalt- und Überwachungsglied in sensiblen Steuerungsbereichen verwendet.

Der Vorteil der Relais liegt darin, dass die Relaiskontakte so miteinander mechanisch verbunden sind, dass Arbeitskontakte und Ruhekontakte nie gleichzeitig geschlossen sind und dass im Fall eines Öffnungsversagens der Kontakte, wie etwa Kontaktverschweißen, eine Öffnungsweite der gegenfunktionalen Kontakte von 0,5 mm gewährleistet ist.

100 Prozent Überwachung

Diese Überwachungsfunktion (der Diagnosedeckungsgrad liegt bei nahezu 100 Prozent) kann dazu verwendet werden, die angeschlossenen Schaltkreise zu überwachen oder auch im Bedarfsfall, etwa bei einem Angriff von außen, das System sofort galvanisch sicher zu trennen, in einen definierten Ruhezustand zu überführen und das Ganze noch über die Rückmeldekontakte zu überwachen.

Eine Möglichkeit, dies zu realisieren, bietet die Relaisserie SIF3 von Elesta. Diese dreipoligen Relais mit zwangsgeführten Kontakten sind als erste ihrer Klasse in der Lage, Schaltlasten bis 10 A in einer Bauhöhe von 11 mm sicher zu schalten. Zusätzlich sind die Relais mit den patentierten Zackenkronenkontakten auch ohne zusätzliche kostenintensive Goldkontakte für Rückmeldekreise ab 3 mA geeignet.

Die Relais sind mit einem energieeffizienten Magnetsystem (Anzugsleistung 600 mW / Halteleistung 180 mW) ausgestattet, das auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden kann.

Damit lassen sich sehr kompakte Schaltgeräte für den Bereich der funktionalen Sicherheit wie auch der Security realisieren. Die Tabelle 1 skizziert die technischen Daten.

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