Messkarten Firmware-Option spürt Signal-Peaks auf

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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(Spectrum)

Für seine M4i-Serie bringt Spectrum eine neue Firmware-Option heraus, mit der sich Signal-Peaks detektieren lassen und es möglich ist, nur eine entsprechende Block-Zusammenfassung zu speichern.

Die Messkarten bieten Echtzeitabtastraten von 500 MS/s bei einer Auflösung von 14 Bit und 250 MS/s bei 16 Bit Auflösung. Mit der Firmware-Option lassen sich Signalblöcke in kurzer Zeit verarbeiten und sie extrahiert Minimum, Maximum, Mittelwert, Spitzenpositionen sowie die Triggerposition (Timestamp). Die Analyse kann auf Blockgrößen zwischen 32 Samples und 2 GSamples angewendet werden.

Gerechnet wird im FPGA

Durch die schnelle Triggerverarbeitung beträgt die Totzeit zwischen zwei Segmenten nur 40 Samples (80 ns bei 500 MS/s Abtastrate) und erreicht daher einen Durchsatz von bis zu 5.000.000 Ereignisse pro Sekunde. Die Serie ist mit zwei und vier synchronen Kanälen verfügbar und verfügt über ein schnelles PCI-Express-Interface, das die Übertragung von Rohdaten oder berechneten Statistikwerten mit bis zu 3,4 GByte/s ermöglicht. Die auf Ethernet/LXI basierende digitizerNETBOX Serie DN2.44x mit zwei, vier oder acht synchronen Kanälen und Abtastraten bis 500 MS/s nutzt die gleichen Digitizerkerne intern und kann daher auch mit der neuen Option ausgestattet werden. Die Berechnung findet im FPGA des Digitizers statt, so dass keine CPU-Last anfällt.

Einsatz findet die Firmware-Option über dort, wo schnell Pulse charakterisiert werden sollen oder einzig die Zeit zwischen ihnen gemessen werden muss. Beispiele hierfür sind Radar, Lidar, Sonar, Ultraschall, Laser Distanzmessung, Nuklearphysik oder Komponententests.

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