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Fingerkühlkörper: Leistungshalbleiter effizient entwärmen

| Redakteur: Kristin Rinortner

Immer häufiger werden Leistungshalbleiter nicht mehr separiert von Ansteuerung und Signalverarbeitung behandelt, sondern direkt mit auf der Funktionsleiterkarte eingesetzt. Die Verlustwärme dieser Bauelemente ist durchaus nicht unbedeutend und erfordert daher effiziente Konzepte der Entwärmung. Hier helfen Fingerkühlkörper.

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(Bild: © Fischer Elektronik GmbH & Co. KG )

Fischer Elektronik erweitert sein Produktportfolio um 72 verschiedene Varianten an Fingerkühlkörpern (auch als „Board Level“-Kühlkörper bezeichnet). Die Kühlkörper der Serie FK 259 bis FK 282 werden aus einem hochwärmeleitenden Kupferwerkstoff hergestellt und bestehen aus einer Grundplatte, die gleichzeitig die Bauteilauflagefläche darstellt und somit direkt mit dem zu entwärmenden Bauteil verbunden ist. Abstehend und verbunden mit der Grundfläche, bilden gerade oder abgewinkelte Kühlfahnen die Gesamtgeometrie. Eine wärmetechnisch optimale Anbindung und Befestigung des Bauteils erfolgt durch eine bereits im Fertigungsprozess integrierte Halteklammer, die durch ihren hohen Anpressdruck einen optimalen Wärmeübergang zwischen dem elektronischen Bauteil und dem Fingerkühlkörper gewährleistet. Zum Einlöten auf der Leiteplatte stehen für eine horizontale oder vertikale Einbaulage ebenfalls integrierte Lötstifte zur Verfügung, um die mechanische Stabilität zu verbessern. Die lötfähige Oberflächenbeschichtung erfolgt gemäß der EU-Richtlinie RoHS und garantiert eine hervorragende Lötbarkeit sowohl bei einer Wellen- als auch Reflowlötung. Die Kühlkörper sind thermisch je nach Leistungsklasse auf die gängigen Transistorbauformen, wie TO 220 bis TO 247 sowie SIP-Multiwatt abgestimmt und ermöglichen auf kleinstem Einbauraum ausgezeichnete Möglichkeiten der Entwärmung.

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