Analysewerkzeug Klocwork

Fehler bereits beim Codieren erkennen

| Redakteur: Franz Graser

Klocwork war 2013 beim ESE Kongress in Sindelfingen vertreten. Hier bringen Jason McAllister (links) und ein Kollege ihre Armee von Lego-Männchen in Stellung.
Klocwork war 2013 beim ESE Kongress in Sindelfingen vertreten. Hier bringen Jason McAllister (links) und ein Kollege ihre Armee von Lego-Männchen in Stellung. (Bild: VBM-Archiv)

Klocwork ist ein statisches Code-Analysewerkzeug, das es Entwicklern ermöglicht, Fehler im Code bereits bei der Erstellung zu erkennen – direkt auf dem Desktop. Das Werkzeug ist über den Karlsruher Tool-Spezialisten Hitex erhältlich.

Schon während der Code geschrieben wird, liefert Klocwork präzise Rückmeldung zu kritischen Fehlern und Sicherheitslücken, die in den Code eingebracht würden. Das Tool analysiert nicht nur die Syntax und die Einhaltung von Kodierregeln, sondern beinhaltet auch eine leistungsfähige Datenfluss-Analyse, um frühzeitig potentielle Laufzeitfehler aufzuspüren.

Das gilt über den aktuell bearbeiteten Code hinaus auch für projektübergreifende Abhängigkeiten. Klocwork ist zertifiziert nach ISO 26262 (funktionale Sicherheit in Straßenfahrzeugen) und IEC 61508 (funktionale Sicherheit in der Industrie) und spürt mit seinem Satz an zertifizierten Prüffunktionen Sicherheitslücken und kritische Fehler auf, so dass diese behoben werden können.

Diese Prüffunktionen sind in einem auditierten Verfahren entwickelt, getestet und freigegeben worden. Sie können somit in sicherheitsrelevanten Software-Entwicklungen bis SIL3 (IEC 61508) bzw. ASIL D (ISO 26262) ohne weitere Qualifizierungsmaßnahmen eingesetzt werden.

Darüber hinaus bietet Klocwork eine einfache Möglichkeit, eigene Sicherheitsüberprüfungen zu definieren, um besondere Anforderungen bereits beim Programmieren sicherzustellen: Alle Prüffunktionen können einzeln oder in Gruppen aktiviert oder deaktiviert werden.

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