Steckverbinder Federkontaktstifte für moderne Anschlusssysteme

Autor / Redakteur: Stephen Capitelli * / Kristin Rinortner

In aktuellen Anwendungen spielen Platzbedarf und Zuverlässigkeit eine wesentliche Rolle. Präzisions-Federkontakte kombinieren Qualität und Zuverlässigkeit mit Miniaturisierung für zahlreiche Anwendungen.

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Federkontaktstifte: Auch Batteriekontakte genannt, werden in vielen Anwendungen verwendet. Die Kontaktierung erfolgt nicht wie bei konventionellen Steckverbindern durch das Einstecken eines Stiftes in eine Buchse, sondern durch Antasten mittels eines federunterstützten Stiftes. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technik besteht in der hohen Funktionssicherheit und Lebensdauer.
Federkontaktstifte: Auch Batteriekontakte genannt, werden in vielen Anwendungen verwendet. Die Kontaktierung erfolgt nicht wie bei konventionellen Steckverbindern durch das Einstecken eines Stiftes in eine Buchse, sondern durch Antasten mittels eines federunterstützten Stiftes. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technik besteht in der hohen Funktionssicherheit und Lebensdauer.
(Bild: Mill-Max)

Die Verbindungstechnik ist in modernen Geräten wesentlich. Hoch zuverlässige und bewährte Steckverbinder vereinfachen die Miniaturisierung und Vernetzung. Dabei müssen Entwickler die richtige Balance zwischen Zuverlässigkeit, Eignung und Kosten für die von ihnen spezifizierten Steckverbindungen erreichen. Voraussetzung dafür sind Kenntnisse der Anforderungen der verschiedenen Applikation sowie der Verbindungstechnik.

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In einigen Anwendungen wird der Steckverbinder nur einmal gesteckt, in anderen, beispielsweise in Ladegeräten, ist der Steckverbinder fest eingebaut. Jede dieser Anwendungen erfordert eine spezielle Lösung. In allen Fällen jedoch funktioniert ein korrekt angepasster Steckverbinder besser und hat eine längere Lebensdauer.

Es gibt verschiedene Herstellverfahren für Federkontaktstifte, unter diesen ist das Präzisionsdrehen am verlässlichsten, weil es eine hervorragende Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet. Der Prozess ist hochgenau und weist eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit auf.

Darüber hinaus bietet diese Fertigungsmethode eine hohe Flexibilität bei der Konstruktion sowie bei den Werkstoffen. So können Konstrukteure Steckverbinder auswählen, die genau auf ihre Ansprüche zugeschnitten sind.

Die Kontakte sind in der Regel zylindrisch ausgeführt. Die Größen reichen von 0,2032 bis 6,35 mm mit Toleranzen von +/-0,0127 mm bei allen Faktoren, die für die Verwendung als Stiftkontakt entscheidend sind.

Was Federkontakte auszeichnet

Die Hauptkomponenten von Federkontakten sind die gefederten Kontaktstifte – auch als Pogo-Pins oder SLC (Spring Loaded Contact) bezeichnet–, die für eine hoch zuverlässige Verbindung in zahlreichen Anwendungen sorgen. Jeder Kontaktstift ist präzisionsgedreht, um eine Steckverbindung hoher Qualität mit geringem Widerstand sicherzustellen.

Im Gegensatz zu Steckverbindern erfolgt die Kontaktierung durch Antasten mit Hilfe eines federunterstützten Stiftes, was zu einer hohen Funktionssicherheit und einer sehr hohen Steckzyklenzahl führt.

Federkontaktstifte bestehen in der Regel aus zwei Komponenten (Kolben und Stifthülse), die zusammen mit einer Feder montiert sind und einen gewissen Bewegungsspielraum erlauben. Jede Komponente ist vergoldet, um eine gute elektrische Leitfähigkeit und hohe Standzeit sowie Korrosionsschutz zu gewährleisten. Stifthülse und Kolben sind unter der Goldschicht zusätzlich vernickelt.

Es gibt zahlreiche Kriterien, die bei der Auswahl von Federkontakten zu beachten sind, die wichtigsten sind die Spannungsfestigkeit, die Strombelastbarkeit und der Kontaktwiderstand.

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