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ees Europe Conference Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme

| Autor: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Die vom 31. Mai bis 02. Juni 2017 in München stattfindende ees Europe verzeichnet als Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme einen neuen Ausstellerrekord.

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Die ees Europe Conference: Die größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme in Europa findet vom 31. Mai bis 02. Juni 2017 parallel zur Intersolar Europe in der Neuen Messe München statt.
Die ees Europe Conference: Die größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme in Europa findet vom 31. Mai bis 02. Juni 2017 parallel zur Intersolar Europe in der Neuen Messe München statt.
(Bild: ees)

Denn wo interessante Energiethemen ein umfangreicheres Aussteller-Klientel und Fachpublikum ansprechen, muss über innovative Technologien, Zukunftsvisionen und aktuelle Herausforderungen auf dem Energiespeichermarkt gesprochen und diskutiert werden. Die ees Europe Conference bietet dazu am 30. und 31. Mai ein umfangreiches Vortragsprogramm und stellt zum dritten Mal eine Vortrags- und Diskussionsplattform neben der Messe zur Verfügung.

Idealer Treffpunkt zu Energiespeicherthemen

Für die Teilnehmer ist die ees Europe Conference der ideale Treffpunkt: hier verschaffen sie sich einen Überblick über alle Energiespeicherthemen, die die Branche derzeit bewegen, knüpfen neue Kontakte und vernetzen sich für künftige Projekte oder den Wissensaustausch. Dazu passt, dass zeitgleich und nebenan die Konferenz der Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner, stattfindet.

Dort diskutieren die Teilnehmer über die Zukunft der solaren und erneuerbaren Energie – eine gelungene Synergie. Die Sessions der ees Europe Conference beschäftigen sich mit neuen Speichertechnologien für den Einsatz in Haushalt, Gewerbe sowie Großspeichern. Außerdem auf der Tagesordnung: Energiemanagement sowie Wirtschaftlichkeit und die politischen Rahmenbedingungen für die Energiezukunft in Deutschland.

Dass die Konferenz ein so abwechslungsreiches Themenspektrum abdecken kann, liegt nicht zuletzt an den vielen neuen Ausstellern der ees Europe, die 2017 innovative Lösungen bei Batterien und Speichersystemen vorstellen. Für dieses Jahr sind 40 Prozent mehr Unternehmen – es werden rund 270 Aussteller erwartet – an der Messe beteiligt, die Ausstellerfläche steigt damit auf insgesamt 17.500 qm. Gemeinsam mit den Speicheranbietern der Intersolar Europe werden sogar mehr als 400 Firmen ihre Lösungen und Dienstleistungen aus dem Energiespeicherbereich präsentieren.

Heimspeicher, Lithium-Ionen-Akkus und Non-Battery-Storage

Allein in Deutschland wurden bis Ende 2016 52.000 Solarstromspeicher installiert. Der Trend der vergangenen Jahre hält an und wer sich auf den neuesten Stand bringen will, der ist in der Session „Status of PV Home Storage: Competing Technologies, Performance Optimization“ richtig. Hier konkurrieren mehrere Konzepte miteinander, einzelne Entscheidungen werden während des Vortrags anhand von Praxisbeispielen diskutiert und erläutert.

In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen nach Optimierung und Wirtschaftlichkeit, die ebenfalls angesprochen werden. Vergleichbare Herausforderungen warten bei gewerblichen PV-Anlagen auf Dächern von Supermärkten, Handwerksbetrieben oder Fertigungsstätten. Wie sich der so erzeugte Strom bei den Energieversorgern vermarkten lässt, die eigenen Stromkosten reduziert werden können und wo das wirtschaftliche Potenzial von P! V-Batteriesystemen (bei Prosumern und Energieversorgern) liegt, darüber gibt die Session „Real-Life Project: Commercial & Utility Scale“ einen Ausblick.

Ein beherrschendes Thema wird auch in diesem Jahr die Entwicklung bei Lithium-Ionen-Zellen sein. Bei ihrer Massenproduktion sind derzeit asiatische Unternehmen führend. Die Podiumsdiskussion „Battery Cell Production in Europe“ mit hochrangigen Vertretern der Branche thematisiert die Möglichkeiten für Europa, insbesondere politische Entscheidungen für die deutsche Energiewende und den Trend zur Elektromobilität.

In dem Vortrag „Battery Production: Assembly“ wird die Frage aufgeworfen, welche Montagetechnologien für Lithium-Ionen-Zellen und Batteriesätze am zukunftsträchtigsten sind. Denn die Investitionen in neue Produktionslinien sind sehr hoch und es gilt, Produktionen zu beschleunigen sowie einen niedrigen Energiebedarf und eine hohe Leistungsfähigkeit zu erzielen, um die Kosten zu reduzieren.

Ebenfalls mit Lithium-Ionen-Zellen beschäftigt sich die Session „Production Technology: Material, Availability, Recycling & Lifestyle“. Innovative Materialien sowie die Verfügbarkeit von nachhaltigen Rohstoffen stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie deren Recycling.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.