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Fachkongress widmet sich smarten Textilien und wie sie entwickelt werden

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der Markt für sogenannte smarte Textilien wächst: Bis 2017 sollen weltweit etwa 131,7 Mio. Wearables produziert werden. Treffen Sie Experten und Entscheider im November auf einem eintägigen Kongress.

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Smarte Textilien bieten für den Träger viele Vorteile: Auf dem Fachkongress im November tauscht sich die Branche aus. Das Bild zeigt Leuchtdioden, die nicht auf einer Platte oder einem Streifen sitzen, sondern auf einem weichen Stück Stoff. Entwickelt vom Fraunhofer IZM.
Smarte Textilien bieten für den Träger viele Vorteile: Auf dem Fachkongress im November tauscht sich die Branche aus. Das Bild zeigt Leuchtdioden, die nicht auf einer Platte oder einem Streifen sitzen, sondern auf einem weichen Stück Stoff. Entwickelt vom Fraunhofer IZM.
(Bild: Fraunhofer IZM)

Denkt man an sogenannte Smarte Textilien, dann denkt man an T-Shirts, die Atmung und Puls messen. Bereits im Jahr 2021 sollen jährlich rund 18 Mio. intelligente Kleidungsstücke, auch als Wearables bezeichnet, verkauft werden.

Glaubt man der Branche, so ermöglichen sie eine neue Form der Mensch-Technik-Interaktion. Trotz vieler Ideen befinden sich die „Smart Textiles“ noch in einer Frühphase. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass es unterschiedliche Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft am Markt gibt, die kooperieren müssen.

Im Vergleich zum amerikanischen Markt ist er hier noch klein: Im Jahr 2017 werden beispielsweise weltweit etwa 131,7 Mio. Wearables produziert. Die Zahl soll bis 2021 auf 237,5 Mio. ansteigen [1].

Eintägiger Kongress für intelligente Textilien

Um Schwung in das Thema zu bringen und vor allem auch als Netzwerk-Plattform, veranstaltet Bayern Innovativ am 16. November in Kempten den zweiten Kongress „Intelligente Textilien – smart, adaptiv, leuchtend“. Bis zu 300 Entscheider aus der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Pioniere der Forschung werden in Ausstellungen und Workshops über Wearables diskutieren.

In den Fachvorträgen liegt der Schwerpunkt auf aktuelle technologische Entwicklungen und künftige Innovationspotenziale:

  • Smart Textiles
  • Funktionelle, adaptive Textilien
  • Funktionsintegration
  • Kontaktierung
  • Energieversorgung

Die Key-Notes fokussieren sich auf Erfahrungsberichte - bei der Entwicklung und Markteinführung intelligenter, smarter Textilprodukte - sowie Anforderungen lukrativer Anwenderbranchen wie:

  • Automotive
  • Protective Wear
  • Sport und Lifestyle
  • Medizin

Abgerundet wird der Kongress mit über 30 Ausstellern und 15 Experten führender Unternehmen. Die Keynotes geben sogenanntes Best-Practice-Beispiele. Für den fachlichen Austausch stehen die Open Sessions bereit: Technische Entwicklungen in der Funktionsintegration, Kontaktierung und der Energieversorgung.

Quelle

[1] 2017 Gesamtverband textil+mode, http://www.textil-mode.de/presse/detailseite/news/wearables-revolution-der-modebranche

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