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Betriebssysteme und Middleware Express Logic knüpft Tool-Kette für das Internet der Dinge

| Redakteur: Franz Graser

Der kalifornische Spezialist für Echtzeit-Systemplattformen Express Logic hat zur ARM-Technikmesse ARM TechCon seine X-Ware-Plattform vorgestellt. Die Plattform vereint das Betriebssystem ThreadX und Middleware in vorkonfigurierter Form für diverse ARM-Entwicklerboards.

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Das Entwicklungswerkzeug GUIX zur Programmierung ansprechender grafischer Benutzeroberflächen für eingebettete Systeme ist Teil der X-Ware-Plattform.
Das Entwicklungswerkzeug GUIX zur Programmierung ansprechender grafischer Benutzeroberflächen für eingebettete Systeme ist Teil der X-Ware-Plattform.
(Bild: Express Logic)

Die X-Ware-Plattform soll die Entwicklung von Anwendungen für das Internet of Things (IoT) vereinfachen und beschleunigen. Anwendungsfelder können zum Beispiel in der Gebäude- oder Industrieautomatisierung liegen oder Geräte wie intelligente Strommesser, Medizingeräte oder ähnliche Dinge sein.

Die Plattform vereint das Echtzeitbetriebssystem ThreadX, die Netwerksuite NetX, das Dateisystem FileX, die USB-Middleware USBX sowie GUIX, einen Baukasten für grafische Benutzeroberflächen (GUI) und das Analysewerkzeug TraceX, das es ermöglicht, auch Interrupts und Context Switches zu visualisieren und zu verstehen.

All dies kommt in vorkonfigurierter Form zusammen mit Gerätetreibern und Softwarebibliotheken sowie Beispielprojekten, die für IoT-Entwicklungsprojekte notwendig sind. Die Plattform ist darauf ausgelegt, „out of the box“ mit der Entwicklungsumgebung IAR Embedded Workbench zusammenzuarbeiten und auf ARM-basierten Entwicklerboards wie dem Renesas Starter Kit RZ/A1 auf Basis des ARM-Prozessors Cortex-A9 zu laufen.

Express Logic plant, seine X-Ware-Plattform für gängige Entwicklerboards zusammen mit den Hardwareherstellern zu konfektionieren und mit den Boards auszuliefern. Das soll es Geräteherstellern erleichtern, integrierte und leicht benutzbare Systeme für das Internet der Dinge zu entwickeln. Unterstützt werden neben den Boards auch LCD-basierte Touch-Displays, drahtgebundene und drahtlose Netzwerkverbindungen und US-Connectivity.

„Ohne diese integrierte Plattform werden Entwickler ausgebremst – durch die Auswahl der Komponenten, Treiberentwicklung, Produktoptimierung, Integration und ähnliche Dinge“, erläutert William Lamie, der Vorstandschef von Express Logic. „Unser Ziel ist es, diese Bremser zu eliminieren. Wir fügen das Betriebssystem, die Middleware und die Entwicklungsumgebung zu einer auf das jeweilige Board zugeschnittenen Referenzplattform bis hin zu geräteoptimierten Treibern. Entwickler können sich so auf ihr eigentliches Produkt konzentrieren und müssen das Rad nicht neu erfinden.“

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