Expert Day: Wie Raspberry Pi Entwicklungskosten senkt

| Autor / Redakteur: Daniel Kilian * / Margit Kuther

Raspberry Pi Expert Day: Die Veranstaltung von Farnell findet am 13. Juni in Böblingen statt
Raspberry Pi Expert Day: Die Veranstaltung von Farnell findet am 13. Juni in Böblingen statt (Bild: Farnell)

Entwickler müssen immer schneller Produkte zur Marktreife bringen. Singleboard-Computer wie Raspberry Pi können dabei helfen. Wie, erfahren Sie auf dem kostenfreien Expert Day (13. Juni, Böblingen) von Farnell.

Heutzutage spielt neben den Kosten die Zeit von der Idee bis zum fertigen Produkt eine sehr wichtige Rolle. Im Zeichen von vernetzten Produkten (IoT), Plattformstrategien und hochwertiger Open-Source-Codes sind bereits viele Veränderungen in die Produktentwicklung eingeflossen.

Immer öfter wird der Wunsch nach kürzeren, agileren Entwicklungszyklen und dem Einsatz von immer aktuelleren Technologien geäußert. Um die Entwicklung schneller dem Endkunden präsentieren zu können, werden immer häufiger Singleboard-Computer (SBC) als Entwicklungsbeschleuniger eingesetzt. Einer der wohl bekanntesten und seit Februar 2012 mit rund 20 Mio. Exemplaren meist verkauften SBC ist Raspberry Pi.

Im März 2018 brachte die Raspberry Pi Foundation den Industrie-geeigneten Raspberry Pi 3B+ auf den Markt. Das neue Topmodell setzt Maßstäbe in puncto Preis-Leistung setzt. Längst verwenden Entwickler für Prototypen und Evaluierungen Systeme auf Basis des Open-Source-Mini-Rechners Raspberry Pi. Manche Firmen sprechen hier von einen Zeitersparnis von bis zu 50% time to market, was einem Unternehmen häufig eine Vormachtstellung gegenüber anderen zeitgleichen Entwicklungen ermöglicht.

Den Anwendungsbereichen werden hier keine Grenzen gesetzt. Medizintechnik, Hausautomatisierung und Regelungstechnik sind nur einige der zahlreichen Gebiete, in denen Raspberry Pis bereits zum Einsatz kommen.

13. Juni: Auf geht's zum Raspberry Pi Industrial Expert Day

Farnell element14 lädt am 13. Juni zur kostenfreien Veranstaltung „Raspberry Pi Industrial Expert Day“ im Raum Stuttgart (Böblingen) ein. Thema der Halbtagesveranstaltung sind industrielle Lösungen mit dem Raspberry Pi. Ausgewählte Firmen präsentieren ihre industriellen Lösungen und zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Raspberry Pis für künftige Entwicklungen auf.

Neben den Ausstellern aus Deutschland und Österreich werden sogar Entwickler der Raspberry Pi Foundation anwesend sein. Nutzen Sie die Anwesenheit der zahlreichen Experten, und tauschen Sie sich mit ihnen in einem persönlichen Gespräch aus. Eine kostenlose Registrierung für die Veranstaltung finden Sie auf der Website von Farnell element14.

Vorzertifiziertes WLAN-Modul, speziell für die Industrie

Auch die Raspberry Pi Foundation sieht ihr Produkt längst nicht mehr nur im Bildungsbereich, der Hobbyanwender oder der Maker.,Die jüngsten Änderungen am neuen Raspberry Pi 3B+ zeigen das: Gegenüber den Vorgängern wurde kräftig an der neuen Internetperformance gearbeitet. Das verwendete Chipset Cypress CYW43455 bietet WLAN nach dem Standard IEEE 802.11ac, sowie volle Abwärtskompatibilität zu 802.11a/b/g/n.

Als Alternative zum 2,4-GHz-Band kann mit dem neuem Modell auf das 5-GHz-Band ausgewichen werden. Unterstützt wird eine Datentransferrate von bis zu 433,3 Mbps. Für viele Unternehmen ist aber auch das bereits vor-zertifizierte WLAN- Modul sehr interessant, welches bereits zertifiziert von der Foundation ausgeliefert wird und somit von Unternehmen direkt eingedesigned werden kann und keinerlei kostenintensiver Zertifizierungen benötigt. Zusätzlich ist das Raspberry Pi 3B+ wie sein Vorgänger bereits CE- und FCC-zertifiziert.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, das Raspberry Pi mit einem zusätzlichen PoE Hat mit Strom zu versorgen. Die am Ethernetkabel anliegenden 48 V werden dann mithilfe des Hats auf die benötigten 5 V gewandelt.

Compute Modul 3: programmierbarer 4 GB eMMC Flash

Neben dem Raspberry Pi 3B+ wurde aber auch von der Foundation bereits das Raspberry Pi Compute Module auf den Markt gebracht. Das aktuelle Raspberry Pi Compute Module 3 verfügt über einen 64-Bit-Broadcom BCM2837-Prozessor, der um einen ARM Cortex-A53 Quadcore-Prozessor mit 1,2 GHz und 1 GB LPDDR2-RAM herum aufgebaut ist. Als Unterschied zum Raspberry Pi Board verfügt es über einen 4-GB-eMMC-Flash-Speicher.

Dieser ist über USB programmierbar und passt zugunsten der Abwärtskompatibilität wie das frühere Compute Modul in einen Standard-DDR2-SODIMM-Sockel. Dem Anwender bleibt auch hier die Entscheidung offen, verschiedenste Betriebssysteme wie Raspbian, Ubuntu, Kali Linux oder sogar Windows 10 IoT als Grundlage ihrer Entwicklung zu nutzen.

Mit Hilfe der vielen freien verfügbaren Softwarebibliotheken, Programmiersprachen und Anleitungen bietet das Raspberry Pi eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten für nahezu jede industrielle Lösung.

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* Daniel Kilian ist Business Development Manager D/A/CH bei Farnell element14

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