Aus- & Weiterbildung

Experimentierplatine zum Power-Management

| Redakteur: Gerd Kucera

(Bild: Würth Elektronik eiSos)

Von Würth Elektronik eiSos gibt es eine Experimentierplatine zur Wirkung induktiver Bauelemente. Der Power-Management-Lernbaukasten wurde von Würth Elektronik eiSos in Zusammenarbeit mit Texas Instruments und Prof. Nicola Femia von der Universität Salerno/Italien entwickelt. Da die meisten Universitäten keine Lehrveranstaltungen zu Power-Management anbieten, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Optimierung von Leistungselektronik, wurde die Experimentierplatine entwickelt. Das TI-PMLK wird weltweit dazu genutzt, um die Lücke zwischen Leistungstheorie und realen Anwendungen für Ingenieurstudenten und Fachleuten zu schließen. Zu dieser TI-PLMK-Version hat Würth Elektronik eiSos ihr tief greifendes Knowhow in Sachen induktive Bauelemente eingebracht, um dem Nutzer ein noch tieferes Verständnis zu den Vorgängen rund um die Leistungselektronik zugänglich zu machen. Die Leiterplatte besteht aus zwei unabhängigen Buck-Schaltungen mit sechs verschiedenen Induktivitäten, die einzeln ausgewählt werden können. Das Praxis-Kit ermöglicht es den Anwendern, die Leistung von Induktivitäten aus unterschiedlichen Kernmaterialien und Größen zu untersuchen, um deren Einfluss auf die statische und dynamische Leistung von Reglern zu analysieren.

Jeder Schaltkreis verfügt über einstellbare Betriebsbedingungen einschließlich einer flexiblen Schaltfrequenz von 100 bis 700 kHz. Auf diese Weise kann die Wirkung auf Induktivität und Schaltregler mit untersucht werden. Beide Schaltkreise haben einen passierbaren EMV-Eingangsfilter, um den Einfluss von Induktivitäten auf die Rauschunterdrückung analysieren zu können. Zusätzlich kann die Leistung von Filtern mit Induktivitäten verglichen werden, die nach verschiedenen Entwicklungsstrategien ausgewählt wurden. Um Schäden an der Leiterplatte zu vermeiden hat jeder Regelkreis einen Überspannungs-, Überstrom- und Verpolungsschutz. Strommesswandler und integrierte Shunt-Monitore auf der Leiterplatte ermöglichen eine einfache Strommessung mit handelsüblichen Spannungsprüfern. Ergänzend zur Hardware hilft ein Buch mit detaillierten Versuchsreihen. Sechs Experimente können in Eigenregie durchgeführt werden. Das Kit ermöglicht die Analyse der Induktivität verschiedener Bauelemente, die Untersuchung der Sättigung und des thermischen Verhaltens der verwendeten Induktivitäten, die Abschätzung von Gleich- und Wechselstromverlusten, die Messung von Rippelstrom und Rippelspannung und anderes mehr.

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