DATE 2010 Europas wichtigstes EDA-Expertenforum findet erstmals in Dresden statt

Redakteur: Gerd Kucera

Im Raum Dresden liegt Europas größte Ansammlung führender Mikroelektronik-Unternehmen. Daher ist es konsequent und an der Zeit, dass vom 08. bis 12. März 2010 mit der DATE (Design, Automation & Test) eine der weltweit wichtigsten Veranstaltung für Mikroelektronikentwurf und Entwurfsautomatisierung in das Internationale Kongresszentrum nach Dresden kommt.

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Jürgen Haase, edacentrum: „Dresden ist der ideale Ort für diese und künftige Veranstaltungen zur DATE.“
Jürgen Haase, edacentrum: „Dresden ist der ideale Ort für diese und künftige Veranstaltungen zur DATE.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bemühungen der im Raum Dresden ansässigen Elektronikindustrie, die DATE 2010 nach Dresden zu holen, haben sich gelohnt. Über diesen Erfolg freut sich auch Dr. Jürgen Haase, Geschaftsführer der edacentrum GmbH in Hannover und Mitglied im Organisationskomitee der DATE: „Mit diesem Veranstaltungsort gibt es nun genau das hochkarätige Umfeld, das die Experten aus Wissenschaft und Praxis brauchen. Die Aussichten stehen gut, dass Dresden künftig im traditionellen Zweijahresturnus Veranstaltungsort sein wird.“

Und angesichts dieser Bedeutung gibt es auch einen neuer Rekord bei den für die Konferenz eingereichten Beiträgen. Das Programm mit zahlreichen Top-Leuten aus Management und Forschung versprechen einen sehr erfolgreichen Verlauf.

Haase: „Auf einem Gemeinschaftsstand werden sich zahlreiche Firmen aus Sachsen in der Ausstellung präsentieren; mit Globalfoundries und der Fraunhofergesellschaft haben zwei besonders hell strahlende Sterne aus Dresden einen eigenen Stand. Mehr als 60 Aussteller aus aller Welt werden ihre neuesten Produkte und Forschungsergebisse präsentieren, die Firmen Mentor Graphics, Synopsys, Apache und Artisan werden Toolseminare veranstalten.“

Enge Verzahnung von Forschung und Anwendung

Eine besondere Stärke der DATE ist die enge Verzahnung von Forschung und industrieller Anwendung, so werden in ihren Keynotes Alberto Sangiovanni-Vincentelli aus Berkeley und das Infineon-Vorstandsmitglied Hermann Eul die Entwicklung komplexer Systeme und das Geschäftsfeld der drahtlosen Kommunikation umfassend behandeln.

Vertreter wichtiger Anwenderindustrien wie BMW und Intel, Halbleiterhersteller wie Infineon und Texas Instruments sowie Fabriken wie TSMC und Globalfoundries werden mit ihrem Management in zahlreichen Panel-Diskussionen vertreten sein.

Haase: „Die zentrale Rolle der Mikroelektronik für unsere Wirtschaftskraft und für die Lösung zentraler gesellschaftlicher Probleme wird bei den Präsentationen der Forschungsinitiativen auf der DATE deutlich erkennbar. Der Förderung entsprechender Arbeiten durch das BMBF kommt deshalb eine sehr hohe Bedeutung zu, im Rahmen des Special Days „Cool Electronics“ wird etwa das vom BMBF unterstützte Forschungsprogramm Cool Silicon seine Arbeit vorstellen.“

Unverzichtbar für den Wissensaustauch

Die Besucher der Konferenzbegleitenden Ausstellung finden auf dem Stand der edacentrum GmbH alle Ergebnisse der aktuell vom BMBF im Rahmen des IKT2020-Programms unterstützten Projekte zu EDA-Themen präsentiert. Das Themenspektrum geht vom Entwurf elektronischer Systeme für das Automobil, über Methoden zur Optimierung der Fertigungsausbeute bei modernsten Halbleitertechnologien bis hin zur Sicherung der Robustheit künftiger nanoelektronischer Systeme. Weiter stellt das edacentrum ein europaweites Netzwerk zur Verwertung von Forschungsergebnissen und Chipentwicklungen für lokale Windkraftanlagen vor.

„Die DATE ist unverzichtbar für die Kommunikation zwischen Industrie und Wissenschaft“, konstatiert Haase, „Dresden ist der ideale Ort für diese Veranstaltung. Deshalb engagieren sich meine Kollegen des edacentrum und ich nicht nur mit einem eigenen Stand und mit Vorträgen, sondern auch im Organisationskomitee der DATE. Wenn Sie wissen wollen, wie die Zukunft unserer Branche aussehen wird, kommen auch Sie nach Dresden zur DATE 2010!

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