Europäischer FPGA-Design-Wettbewerb

| Redakteur: Michael Eckstein

Kreativ-Plattform: Für seinen FPGA-Wettbewerb stellt Arrow drei unterschiedliche FPGA-Entwicklerboards bereit, darunter Intels MAX1000.
Kreativ-Plattform: Für seinen FPGA-Wettbewerb stellt Arrow drei unterschiedliche FPGA-Entwicklerboards bereit, darunter Intels MAX1000. (Bild: Arrow Electronics)

Wer entwickelt die innovativste und kreativste Schaltung auf Basis von „Field Programmable Gate Arrays“, kurz FPGAs? Arrow Electronics will das herausfinden und hat einen europaweiten Wettbewerb ins Leben gerufen. Den Gewinnern winken interessante Preise.

Damit der Einstieg in die FPGA-basierte Entwicklung gelingt, stellt Arrow im Zuge seines FPGA-Design-Wettbewerbs kostenlose Entwicklungsboards zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme und die Nutzung der Kits ist ein eingereichter Projektplan. Eine Jury wird die Projekte unter die Lupe nehmen. Besonders innovative und/oder kreative Beiträge werden schließlich prämiert. Als Preise winken: Ein NUC PC von Intel, eine Realsense-Kamera D435, eine SSD 660P mit 512 GByte von Intel, ein Intel Compute Stick, ein Movidius Neural Compute Stick 2 sowie drei Intel OPTANE SSD.

Wer mit seiner Idee an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, meldet sich auf der Webseite „Arrow European FPGA Developer Contest 2019“ an. Hier besteht die Möglichkeit, eines der folgenden FPGA-Entwicklungsboards von Intel auszuwählen: MAX1000, CYC1000 oder AnalogMAX. Diese Boards sind flexibel für unterschiedlichste Projekte einsetzbar. Die Projekte können alle Bereiche umfassen, von Software, speziellen IPs/Schnittstellen und Soft Cores über Board-Modifikationen und Adaptererstellung bis hin zur Kombination mit einem PMOD/Arduino, der Konstruktion eines IoT-Geräts und der Programmierung von Algorithmen für AI/CNN.

Die Anmeldefrist läuft noch bis 31. Oktober 2019

Nach erfolgreicher Zulassung zum Wettbewerb ist der 15. November 2019 Stichtag für die Projektabgabe. Bei der Anmeldung ist die Vorlage einer detaillierten Projektbeschreibung, einschließlich sämtlicher relevanter Begleitinformationen erforderlich. Die Teilnehmer müssen darüber hinaus auch die Projektsoftware bereitstellen, die von der Jury von Arrow bewertet wird. Die Software und alle Designs bleiben Eigentum des Entwicklers.

Ziel dieses Wettbewerbs ist es laut Arrow, dazu beizutragen, „großartige Ideen zu unterstützen, die ansonsten vielleicht nie das Licht der Welt erblicken werden“, erklärt David Spragg, Vice President Engineering, EMEA, Arrow Electronics. In den vergangenen Jahren hätte man durch die Nähe zu Entwicklerteams unterschiedlichster Größe viele Projekte mit hoher Kreativität gesehen. „Wir glauben, dass es eine Fülle an innovativem Potential gibt.“ Arrow plant den Gewinnern noch vor Ende Dezember ihre Preise zu überreichen.

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