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Ethernet Switches: dezentrales Datenmanagement im Industrial IoT

Redakteur: Kristin Rinortner

Industrial-Ethernet ermöglicht einerseits eine einfache Anbindung an Leitebenen, andererseits eine gute Kommunikation dezentraler Feldgeräte mit der Steuerung. Managed Switches gewährleisten eine zukunftssichere Infrastruktur mit hoher Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz.

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Ethernet Switches: Die schnelle Ring- und Kettenredundanz schützt vor dem Ausfall des Gesamtnetzwerks im Fehlerfall und steigert so die Netzwerkverfügbarkeit.
Ethernet Switches: Die schnelle Ring- und Kettenredundanz schützt vor dem Ausfall des Gesamtnetzwerks im Fehlerfall und steigert so die Netzwerkverfügbarkeit.
(Bild: Weidmüller)

Standard in heutigen Industrial-Ethernet-Netzwerken ist die Ringredundanz. Durch das Ringredundanz-Verfahren wird die Verfügbarkeit von Automatisierungsnetzen erhöht, Stillstandzeiten reduziert und zugleich die Konfiguration und Bedienbarkeit im Netzwerk optimiert. Weidmüllers Switches der Advanced Line unterstützen die Kombination aus Ring- und Linienredundanz. Dabei werden mehrere Ethernet Switches in einem Liniennetz verkettet.

Durch das Konfigurieren des Head-Switch und des Tail-Switch – an den äußeren Enden der Kette – werden die beiden Enden der Kette in das Netzwerk eingebunden. Mit dem eingesetzten Ring- und Linienredundanz Verfahren können Administratoren flexibel redundante Topologien in jedem Netzwerksegment erstellen.

Mit dem Einsatz der Switches stellt sich das Netzwerk bei Ausfall eines Netzwerksegments in 30 ms bei bis zu 250 Switches durch Aktivierung eines Back-up-Pfades wieder her. So werden die Verfügbarkeit des Netzwerkes gesteigert und kostenintensive Stillstandszeiten verringert.

Hohe Betriebssicherheit durch schnelle Redundanz-Mechanismen

Die Switches unterstützen die gängigen Protokolle wie STP, RSTP oder SNMP und lassen sich so besonders einfach in verschiedene Automatisierungslandschaften einbinden. Die Konfiguration der Advanced Line Switches erfolgt webbasiert über eine einfache und intuitive Anwender-Oberfläche. Damit profitiert der Anwender vom direkten Zugriff auf sämtliche Statusinformationen und Betriebsfunktionen der Switches innerhalb ihrer gewohnten Softwareumgebung.

Für den reibungslosen Betrieb auch im Fehlerfall stellt das Unternehmen aus Detmold ein externes Backup- und Restore-Modul bereit. Mit dem Modul wird die Konfiguration des Gerätes gesichert. Im Bedarfsfall steht diese dann für die Neukonfiguration direkt am Gerät zur Verfügung. Die Konfiguration lässt sich so ohne Netzwerk oder Computer sichern. Ein Ersatzgerät kann damit direkt vor Ort wieder in Betrieb genommen werden.

Modellvarianten für Fast-Ethernet-, Gigabit- und PoE-Varianten sowie die Ausstattung mit 5 bis 24 Ports sorgen für hohe Flexibilität und bieten damit für jede Applikation das passende Gerät. Alle Ethernet Switches haben ein Metallgehäuse der Schutzklasse IP30 mit integriertem Rastfuß zur einfachen Montage auf der Tragschiene. Neben der einfachen Montage zeichnet den Switch der weite Temperaturbereich aus: Die Switches können bei Umgebungstemperaturen von –40 bis 75°C eingesetzt werden. Das garantiert den Betrieb sowohl innerhalb der Fertigung als auch im Feld.

Eine Vielzahl kombinierbarer Schnittstellen

Je nach Ausführung sind die Switches mit kombinierbaren Schnittstellen – Kupfer oder LWL – versehen, sodass unterschiedliche Medien genutzt und somit auch große Entfernungen überbrückt werden können. Multimode oder Singlemode, 500 m bis zu 20 km – die SFP-Slots erlauben einen flexiblen Einsatz. Bei der modularen Bestückung der Ports muss lediglich der passende Transceiver eingesteckt werden. Auch ein nachträglicher Technologiewechsel ist somit möglich.

Bild 1: Die Familie Advanced Line umfasst von Full Managed Switches für komplexe Einsätze, beispielsweise mit Portüberwachung, bis hin zum Lite Managed Switches für einfache Aufgaben im Netzwerk mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bild 1: Die Familie Advanced Line umfasst von Full Managed Switches für komplexe Einsätze, beispielsweise mit Portüberwachung, bis hin zum Lite Managed Switches für einfache Aufgaben im Netzwerk mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
(Bild: Weidmüller)

Die Switches der Advanced Line stehen in den Versionen „Full Managed“ und „Lite Managed“ zur Verfügung. Die Full Managed Switches eignen sich besonders für den Einsatz in Netzwerken mit komplexen Aufgabenstellungen und besonderen Anforderungen hinsichtlich Redundanz, abgesicherte Übertragung der Daten oder die Überwachung einzelner Ports. Die Lite Managed Switches sind die wirtschaftliche Alternative für einfache Aufgaben in Netzwerken mit wenig managed Bedarf.

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