Multicore-Debugging Erweiterte Kontroll- und Testverfahren, optimierte Visualisierung

Redakteur: Holger Heller

Erweiterte Kontroll- und Testverfahren für Multicore-Targets, optimierte Visualisierungsmöglichkeiten beim System-Level-Debugging sowie Unterstützung für aktuelle 32-Bit-Multicore-SoCs zeichnen die Universal Debug Engine (UDE) 4.2 von PLS aus.

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(Bild: pls)

Die Kontrolle eines Multicore-Systems und das Debugging erfolgt bei der UDE 4.2 in einem konsistent gestalteten Nutzerinterface. Unterschiedliche vom Anwender festlegbare Farben und selbst definierbare Ansichtsgruppen für einzelne Funktionseinheiten sorgen für eine schnelle Übersicht und eine einfache Navigation auch in komplexen SoCs.

Für die Kontrolle durch den Debugger können die einzelnen Cores selektiert und synchronisiert werden. Dazu werden auch die vorhandenen On-Chip-Trigger- und Synchronisationsmöglichkeiten unterschiedlicher Chiphersteller genutzt. Die bei der UDE 4.2 immer gleichbleibende Benutzeroberfläche garantiert größtmögliche Flexibilität bei der Steuerung eines Multicore-Targets, ohne die zugrundeliegende On-Chip-Logik im Detail kennen zu müssen.

Mit neuen Eigenschaften wurde auch das Trace-Framework der Universal Debug Engine 4.2 ausgestattet. Die Auslagerung der Datenverarbeitung in einen separaten Prozess erhöht die Geschwindigkeit der Auswertung und gestattet die persistente Speicherung von Trace-Sessions für eine spätere Analyse ohne direkten Zugriff auf das Target. Zudem erleichtern Filter und die Möglichkeit, aufgezeichnete Ereignisse verschiedener Trace-Quellen unterschiedlich einzufärben, eine übersichtliche Präsentation der Ergebnisse.

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Link: UDE von PLS

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