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Konstruktionswettbewerb Erste Impressionen von der Formula Student Germany 2012

Redakteur: David Franz

Die Zeit des Schraubens und Testens ist vorbei. Seit Monaten bereiteten sich 110 Teams intensiv auf die Formula Student Germany (FSG), den internationalen Konstruktionswettbewerb am Hockenheimring vor. Noch bis Sonntag können sie zeigen, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

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77 Teams gehen an den Start, bei der FSE treten 32 Teams gegeneinander an.
77 Teams gehen an den Start, bei der FSE treten 32 Teams gegeneinander an.
(Bild: formulastudent.de)

Insgesamt wetteifern rund 2.600 Studierende aus 25 Ländern um den Sieg in der Formula Student Combustion (FSC), dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, sowie in der Formula Student Electric (FSE), in der die Studierenden rein auf Elektromotoren setzen.

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Dieses Ereignis lässt sich auch ein prominenter Profi der Rennsportszene nicht entgehen: Die britische Renningenieurin Leena Gade schaut den Studierenden morgen über die Schulter und informiert sich über die neuesten Trends und Entwicklungen. Gade weiß, wovon sie spricht, gehörte sie doch 2011 und 2012 zu den Ingenieuren, die das Siegerauto des 24-Stunden-Rennens von Le Mans betreut haben.

„Die Formula Student habe ich zum ersten Mal 2011 in Silverstone miterlebt. Was mich dabei besonders beeindruckt hat, waren die technischen und organisatorischen Fähigkeiten mit denen die Studierenden an ihre Aufgaben herangegangen sind“, schwärmt die Engländerin.

„Der offene Wettbewerb ermöglicht es ihnen über das Studium hinaus, wichtige Erfahrungen und Fähigkeiten bei der Konstruktion eines Rennwagens zu sammeln. Der Rennsport ist auf vielen Ebenen ein hartes Geschäft, bei dem es besonders auf Wirtschaftlichkeit, Technologie und das richtige Personal ankommt – Aspekte, die auch bei der Formula Student zählen. Es liegt an den Studierenden, das Beste aus ihren Rennwagen herauszuholen um zu gewinnen. Alle Studierenden, die später im Motorsport arbeiten möchten, sollten an der Formula Student teilnehmen – die Fähigkeiten, die sie sich im Wettbewerb aneignen, sind eine gute Basis für eine Karriere in dieser Branche“, fügt sie hinzu.

Für alle Studierenden, die erst am Anfang ihrer Ingenieurkarriere stehen, bietet sich die FSG als ein Sprungbett für den ersten Job an, denn die Ansprüche an die Teilnehmer sind hoch. „Ziel der interdisziplinären Teams ist, über ein Jahr das beste Rennauto in den Bereichen Konstruktion, Rennleistung und Design zu entwickeln und es am Hockenheimring zu präsentieren. An der Rückmeldung der Studierenden merken wir, wie wichtig der Transfer von Theorie in die Praxis ist“, erklärt FSG-Chairman Tim Hannig.

Neben dem VDI, der als Sponsor den Wettbewerb am Hockenheimring unterstützt, engagieren sich auch Audi, Autodesk, BASF, BMW, Bosch, Brunel, Continental, Daimler, Dekra, Etas, Harting, IAV, Mahle, MAN, Porsche, MathWorks, SKF, Tognum sowie VW und ZF.

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