NiZn-Akkus

Ersatz für nicht wieder aufladbare Batterien

| Redakteur: Thomas Kuther

(Bild: Conrad Electronic)

Akkumulatoren sind wieder aufladbar und deswegen umweltfreundlicher sowie auf Dauer preisgünstiger als herkömmliche Primärbatterien, also Batterien die nach Entladung nicht wieder aufladbar sind. Leider lassen sich nicht alle modernen Elektronikgeräte mit den bisher erhältlichen Akku-Typen betreiben, denn ihre Zellenspannung ist niedriger als die einer Batterie. Bei den exklusiv bei Conrad Electronic verfügbaren NiZn (Nickel-Zink) -Akkus ist das anders: Deren Zellenspannung liegt mit 1,6 V nur leicht über der Spannung einer Primärbatterie, und auch bezüglich der Speicherkapazität ist die neue Zelle überlegen, sodass sie sich uneingeschränkt als Ersatz für die umweltschädlichen „Wegwerf“-Batterien eignet.

Viele Geräte wie LED-Taschenlampen, Modellbau-Fernsteuerungen, Messgeräte und viele mehr funktionieren nur mit einer Spannung von 1,5 V, also der Spannung einer Primärbatterie, die nach Entladung entsorgt werden muss. Die Zellenspannung der bisher erhältlichen NiMH (Nickel-Metallhydrid) -Akkus liegt im Durchschnitt nur bei 1,2 V, weshalb sich diese für den Betrieb genannter Geräte nicht eignen. NiZn-Akkus erreichen dagegen eine mittlere Zellenspannung von 1,6 V. Damit sind sie als direkter Ersatz für Primärbatterien geeignet. Darüber hinaus bieten diese Hochleistungs-Akkus der neuen Generation weitere interessante Vorteile: Ihre höhere Energiedichte führt zu längeren Standzeiten, das heißt Wartungsintervalle von technischen Geräten verlängern sich dadurch. Des Weiteren weisen die NiZn-Akkumulatoren eine große Zyklenfestigkeit auf, das heißt sie entladen sich langsamer und müssen nicht so oft aufgeladen werden, wie herkömmliche Batterien. Auch erreichen die NiZn-Akkus selbst bei niedrigen Temperaturen hohe Stromdichten (zulässiger Temperaturbereich –20 bis 65 °C). Statt mit toxischem Cadmium, sind die Akkus von Conrad mit Zink ausgestattet, das die Umwelt weniger belastet.

Die NiZn-Zellen der Marke „Conrad energy“ gibt es in zwei Versionen: Mignon-Zellen (AA) mit einer Kapazität von 1500 mAh und Mikro-Zellen (AAA) mit einer Kapazität von 550 mAh.

Geeignetes Ladegerät erforderlich

Auf Grund ihrer technischen Parameter unterscheidet sich der Ladevorgang der NiZn-Zellen von dem anderer Akkutypen. Um optimale Lade-Ergebnisse und eine möglichst lange Lebensdauer der Zellen zu erreichen, dürfen nur geeignete Ladegeräte benutzt werden. Beispiel ist die Voltcraft Akku-Ladestation Charge Manager CM 410. Es handelt sich hierbei um eine bedienerfreundliche Kombination aus Ladegerät, Diagnosestation mit Stromsparmodus und automatischer Erhaltungsladung, die für die gleichzeitige Behandlung von jeweils vier NiCd-, NiMH- oder NiZn-Micro- bzw. Mignon-Akkus ausgelegt ist. Mit der Refresh- und Formier-Funktion lassen sich „müde“ Zellen wiederbeleben und die Lebensdauer der Akkus verlängern, wobei mit der integrierten Kapazitätsmessung „schwache“ Akkus sofort erkannt werden.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
Wer sich noch etwas mehr Details zum Thema NiZn-Akkus wünscht, sollte sich diesen Artikel ansehen:...  lesen
posted am 22.02.2016 um 22:34 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42570685 / Stromversorgungen)