„Selective Tech-Days Denmark“ bei Ersa in Wertheim

08.02.2017

Selective Tech-Days Denmark bei Ersa: Gesamtvertriebsleiter Rainer Krauss stellt das Unternehmen vor

Wertheim, 27.01.2017

Erstmals veranstaltete Systemlieferant Ersa ein länderspezifisches Technologieseminar zum Thema Selektivlöten. Zu den „Ersa Selective Tech-Days Denmark“ reisten zum Wochenbeginn zahlreiche Besucher direkt aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen nach Wertheim, darunter auch Management und Mitarbeiter von Interflux Denmark. Mit dem dänischen Unternehmen verbindet Ersa seit langem eine enge partnerschaftliche Geschäftsbeziehung – die Dänen sind nicht nur Experten für Betriebsmittel wie Lote oder Flussmittel für die Elektronikfertigung, Interflux ist seit über 15 Jahren erfolgreicher Vertriebspartner in Dänemark für das komplette Ersa Leistungsprogramm.

Ersa Gesamtvertriebsleiter Rainer Krauss und Interflux-Dänemark-Geschäftsführer Leif Fenger begrüßten die Gäste und stimmten auf das inhaltsreiche Programm der anstehenden beiden Tage mit spannenden Vorträgen, Hands-on-Sessions und mit Zeit zum gegenseitigen Austausch ein. Ziel der Initiatoren Ersa und Interflux war es, den Fachbesuchern aus der Elektronikproduktion das Thema Selektivlöten vorzustellen, das gerade auch für die dänischen Elektronikfertiger immer interessanter wird. Als Markt- und Technologieführer in diesem Bereich bot Ersa mit dieser Veranstaltung eine weltweit einzigartige Plattform, bei der wertvolles theoretisches Fachwissen vermittelt wurde und die Besucher unterschiedlichste Selektivlötmaschinen live begutachten und auf Herz und Nieren testen konnten.

Jürgen Friedrich, Leiter Anwendungstechnologie bei Ersa, führte anschließend in die Thematik Selektivlöten ein – selbst bei den Basics wurde schnell klar, wie komplex und leistungsfähig diese Technologie ist: „Wir haben es beim Selektivlöten mit einer Technologie in Modular-Design zu tun, die höchste Ansprüche an Flexibilität und Durchsatz erfüllt und für jeden Bedarf und jedes Budget die perfekt passende Lösung bietet.“ Etwa mit dem innovativen VERSAFLEX Modul in der Inline-Selektivlötanlage VERSAFLOW 4/55, das mit zwei Löttiegeln auf zwei unabhängigen Achsensystemen in x/y/z-Richtung individuell einstell- und verfahrbar sei und simultanes Löten auf Mehrfach-Leiterplattenbaugruppen ermögliche.

Alle Module aus der Ersa Selektivlötpalette sind nahezu beliebig kombinierbar und eröffnen dem Anwender völlig neue Möglichkeiten – so kann etwa der Durchsatz durch den Einsatz von Doppeltiegel-Modulen oder Doppelspurtransport ohne zusätzlichen Platzbedarf entscheidend gesteigert werden. Stehen neue Produkte an oder steigt die Produktionsmenge, können einzelne Optionen individuell konfiguriert und nachgerüstet werden. Damit lässt sich eine bestehende Anlage sinnvoll erweitern und vorhandene Produktionsflächen und -ressourcen optimal bei steigender Produktivität nutzen.

„Wir verstehen, was unsere Kunden wollen und setzen diese Anforderungen auf unserer Roadmap in klare technologische Ziele um – damit bauen wir permanent die Möglichkeiten für unsere Kunden in Richtung ideale Fertigung aus“, sagte Ersa Vertriebschef Rainer Krauss am Ende des ersten Veranstaltungstages. Wenig später trafen sich die skandinavischen Gäste im Kurtz Ersa-Hammermuseum wieder, wo sie interessiert der über 235-jährigen Unternehmensgeschichte lauschten – zu der seit 1993 untrennbar die Ersa GmbH gehört, deren Gründer vor über 95 Jahren den ersten elektrischen Lötkolben zum Patent angemeldet hat.

Beeindruckt waren die Gäste auch von der anschließenden Schmiedevorführung im historischen Eisenhammer – obwohl die Quecksilbersäule im Außenbereich hartnäckig zweistellige Minusgrade anzeigte. Beim anschließenden Abendessen im gut gewärmten Herrenhaus herrschte beste Stimmung – hier schöpften alle Teilnehmer Energie für den zweiten Tag der Tech-Days, an dem ausgiebig Hands-on an den Maschinen betrieben und konkrete Anforderungen für den Selektivlötprozess diskutiert wurden.

Betriebsführungen durch die Ersa Produktionsstätten zum Abschluss des offiziellen Programms boten den Gästen die Möglichkeit, auch hinter die Kulissen zu blicken. Nach zwei ereignisreichen Tagen hatte jede Menge Know-how-Transfer stattgefunden und die begeisterten skandinavischen Besucher nahmen viel wertvollen Input mit nach Hause, um künftig ihre eigenen Produktionsprozesse erfolgreich und zukunftssicher optimieren zu können.