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Erneute Durchsuchungen bei Continental im VW-Abgasskandal

Autor / Redakteur: dpa / Sebastian Gerstl

Im Zusammenhang mit dem Abgasskandal bei Volkswagen haben Ermittler erneut den Zulieferer Continental durchsucht. Betroffen waren am 22. September die Standorte Hannover und Regensburg, wie ein Conti-Sprecher am Donnerstag bestätigte.

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Nach einer ersten Razzia im Juli diesen Jahres kam es an verschiedenen Standorten von Continental zu neun Hausdurchsuchungen. Ermittelt wird wegen einer möglichen Beihilfe zum Betrug im VW-Abgesskandal zwischen 2006 und 2015.
Nach einer ersten Razzia im Juli diesen Jahres kam es an verschiedenen Standorten von Continental zu neun Hausdurchsuchungen. Ermittelt wird wegen einer möglichen Beihilfe zum Betrug im VW-Abgesskandal zwischen 2006 und 2015.
(Bild: Julian Stratenschulte/dpa)

„Wir kooperieren unverändert vollumfänglich.“ Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ über die Ermittlungen berichtet.

Bereits Anfang Juli hatte es in der Sache erste Durchsuchungen bei Conti gegeben. Daraus hätten sich Hinweise ergeben, dass weitere Unterlagen benötigt werden und weitere Personen betroffen sein könnten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag.

Anfang Juli hatten die Ermittler mitgeteilt, dass sieben Ingenieure sowie zwei Projektleiter unter Verdacht stehen. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug und der mittelbaren Falschbeurkundung in den Jahren 2006 bis 2015.

Welche Rolle Spielte Siemens-Tochter VDO?

Konkret geht es um die Frage, ob Mitarbeiter der früheren Siemens Autotechnik-Sparte VDO - von Conti 2007 übernommen - möglicherweise den Auftrag für die Motorsteuerung einer Ausgabe des späteren Skandal-Dieselmotors EA 189 in dem Wissen annahmen, dass VW damit betrügerische Absichten verfolgen wollte. Zudem werde Hinweisen nachgegangen, dass die Dokumentation der Software entsprechend beeinflusst worden sein soll.

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