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Option für Digitizer Erhöhte Eingangsempfindlichkeit von ±40 mV bis ±0,5 V

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Für seine Digitizer-Serie 22xx bietet Spectrum eine Option, die programmierbare Eingänge von ±40 mV bis ±0.5 V bietet. Verfügbar sind Versionen als PCIe, PXIe und LXI.

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Für seine Digitizer-Serie 22xx bietet Spectrum eine Option, die programmierbare Eingänge von ±40 mV bis ±0,5 V bietet. Verfügbar sind Versionen als PCIe, PXIe und LXI.
Für seine Digitizer-Serie 22xx bietet Spectrum eine Option, die programmierbare Eingänge von ±40 mV bis ±0,5 V bietet. Verfügbar sind Versionen als PCIe, PXIe und LXI.
(Bild: Spectrum Systementwicklung)

Für seine Serie 22xx der Digitizer bietet Spectrum Systementwicklung die Option M2i.22x-ir40m. Damit lässt sich die Eingangsempflindlichkeit mit vier neuen Eingangsbereichen von ±40 mV bis ±0.5 V und damit auch die Auflösung für kleinpegelige Signale erhöhen. Die Standardprodukte sind optimiert für die Aufzeichnung, Speicherung und Analyse von Signalen zwischen ±200 mV und ±2.5 V. Mit der neuen Option lassen sich empfindlichere Eingangsbereiche nutzen, die auch für kleinste Signale den Dynamikbereich des A/D Wandler komplett ausnutzen können. Als Beispiel sei ein gängige 10-Bit-Digitizer mit einer Abtastrate von 5 GS/s genannt. Hier liegt der kleinste Eingangsbereich bei ±0,5 V bei 50 Ohm, der ein Signal von etwa 50 mV aufzeichnen soll. Der 10-Bit-Wandler bietet 210= 1024 Zustände mit einer Empfindlichkeit von etwa 1 mV (1 V/1024). Das Testsignal würde nur etwa 50 Zustände des A/D-Wandlers überdecken. Die Serie 22xx mit ebenfalls 5-GS/s-Abtastrate basiert auf einen A/D-Wandler mit 8 Bit und bietet 28 = 256 Zustände. Durch Nutzung der neuen Option steigt hier die Empfindlichkeit auf etwa 300 µV (80 mV/256). Bei dem angenommenen Testsignal führt dies zu einer drei mal höheren Auflösung als bei dem deutlich teureren 10-Bit-Produkt. Falls noch kleinere Signale aufgenommen werden müssen, können die Digitizer zusammen mit den externen Hochfrequenz-Vorverstärkern bis zu 2 GHz der SPA-Serie genutzt werden. Diese Geräte bieten Verstärkungsfaktoren von x10 (20 dB) oder x100 (40 dB), was die Aufnahme von Signalen im unteren mV-Bereich ermöglicht.

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