Software-Strategie Erfolgsfaktoren für Embedded-Software in der Wertschöpfung von OEMs

Autor: Martina Hafner

Embedded Software gilt als wesentlicher Wettbewerbsfaktor im Unternehmenserfolg und ist folgerichtig strategisch zu verankern. Was Führungskräfte wissen und welche Trends sie kennen müssen, um die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen, erfahren sie im Juli in Würzburg.

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Führt 2015 durchs Top-Programm des ESE Management Summit: Peter Siwon, Dozent, Referent und Coach für Systemisches Projektmanagement
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(Foto: Vogel Business Media)

Auf dem Embedded Software Engineering Management Summit am 7. und 8. Juli in Würzburg bereiten namhafte, branchenweit anerkannte Top-Experten die wesentlichen aktuellen Trends und Themen rund um den Wettbewerbsfaktor Embedded-Software so auf, dass Entscheider die richtigen strategischen Weichen für den weiteren Unternehmenserfolg stellen können. Kurz gesagt: Alles, was Geschäftsführer, Management und Führungskräfte über Embedded-Software als strategischer Wettbewerbsdifferenziator wissen müssen, erfahren sie auf dieser Veranstaltung – und können zahlreiche wertvolle Kontakte knüpfen.

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Keynote: Die Bedeutung von Software in der Wertschöpfung von Siemens

Einen Einblick in die Bedeutung von Software als Wertschöpfung von OEMs gibt Thomas Hahn, Chief Expert Software bei Siemens Corporate Technology. Er zeigt auf, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung für Siemens als weltweit agierender Technologiekonzern und Weltmarkführer auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik mit sich bringt. Hahn zeigt Geschäftschancen auf und skizziert, was dies für das Digitalisierungsportfolio von Siemens entlang von Vertical Software, Digital Services und Digitally Enhanced Electrification and Automation bedeutet.

Keynote: Warum Führungskräfte auch für die Software-Qualität verantwortlich sind

"Die Führungskräfte sind (auch) für die Software-Qualität verantwortlich. Das ist keine Last, sondern eine Chance, die zu nutzen ist", fordert Prof. Dr. Jochen Ludewig, Universität Stuttgart. In seiner Keynote "Gute Software-Qualität von A wie Aufwandseinhaltung bis Z wie Zuverlässigkeit: Yes we can!" räumt er vor allem mit zwei gängigen Vorurteilen auf:

Zum einen ist die Software-Qualität kein nettes Beiwerk, das dem Produkt zugefügt werden kann wie die berüchtigte „Kunst am Bau“. Qualität, gute wie schlechte, wächst von Beginn der Entwicklung an in das Produkt hinein.

Zum anderen ist die Qualität kein Stolperstein, dem man lieber ausweichen möchte, lästig wie eigentlich die ganze Software. "Gute Software-Qualität schafft Sicherheit und Planbarkeit, macht das Projekt, in dem sie entsteht, transparent und erfolgreich", so Ludewig.

Prof. Liggesmeyer: Embedded Systems und dann?

Prof. Dr. Peter Liggesmeyer, Fraunhofer IESE beschäftigt sich auf dem ESE Management Summit mit der Frage: "Die Zukunft des Embedded Software Engineering: Embedded Systems und dann? Er skizziert die Zukunft des Embedded Software Engineering vor dem Hintergrund der künftigen Entwicklung von Embedded Systems über Cyber-Physical Systems zu Smart Ecosystems, beschreibt Herausforderungen und präsentiert Lösungsansätze.

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