8. PCB-Designer-Tag

Erfahrungsaustausch mit den besten PCB-Designern

| Redakteur: Johann Wiesböck

Zuverlässige Netzteile – reine Glückssache?

Was Entwickler und Designer bei der Auswahl wissen sollten: Kennzahlen zur Zuverlässigkeit von Netzteilen sind nach Erfahrung des Autors oft irreführend und in der Praxis nicht aussagekräftig genug. Netzteilausfälle können mehrere Gründe haben; interessanterweise wird kaum an eine mangelhafte Entwicklung gedacht. Viele Firmen, die bereits schlechte Erfahrungen mit eingekauften Stromversorgungen gemacht haben, unterziehen diese oft einem "harten Dauertest" kurz vor der Zulassung ihrer Geräte. Das ist weder effizient noch zielführend. Netzteile sollte man mit Oszilloskop, Tastkopf und Stromzange analysieren:

  • Sperrspannungen an den kritischen Halbleitern messen
  • Ripple-Ströme in den Elkos messen
  • Sättigung von induktiven Bauteilen messen

Damit bestimmt man die reale Zuverlässigkeit ganz genau und kann beurteilen, ob das ausgewählte Netzteil für die Anwendung geeignet ist oder nicht.

Referent Markus Rehm, IBR Ingenieurbüro Rehm, beschäftigen getaktete Stromversorgungen schon seit über 25 Jahren. Nach seinem Elektronik-Studium arbeitete er acht Jahre lang bei der Deutschen Thomson Brandt GmbH in Villingen-Schwenningen als Forschungs- und Entwicklungsingenieur im Labor für Stromversorgungen. Seit 1998 ist er freiberuflich tätig und bietet seinen Kunden mit seinem modernen Elektroniklabor Forschung, Entwicklung und Beratung als Dienstleistung an. Schwerpunkte dabei sind die Funktionalität, die Zuverlässigkeit und die EMV von Netzteilen, sowie drahtlose Stromversorgungen. Viele Kunden aus dem In- und Ausland beauftragen ihn mit „Ausfall- und Zuverlässigkeitsanalysen von Netzteilen.“

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