Epistar – Licht aus Halbleitern

1996, Jahrzehnte bevor die Halbleiterbeleuchtung zum allgegenwärtigen Gut und zu den mit Spannung erwarteten Lichtquellen wurde, gründeten eine Handvoll Visionäre Epistar, um das LED-Zeitalter einzuleiten. Wissen und Einsicht aus erster Hand führten den Marktneuling Epistar zu hochmodernen Produktions- und Ingenieurinnovationen in der Epitaxie.

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Chia Liang Myway Hsu (links) und ELEKTRONIKPRAXIS-Redakteur Thomas Kuther im Epistar Lab.
Chia Liang Myway Hsu (links) und ELEKTRONIKPRAXIS-Redakteur Thomas Kuther im Epistar Lab.
(Bild: Sonja Yang)

Mit geballtem Fachwissen und umfangreichen Kapazitäten ist Epistar heute einer der führenden globalen Anbieter. Epistar hat bereits mit einigen der bekanntesten Marken auf der ganzen Welt zusammengearbeitet und LED-Anwendungen auf Handy-Bildschirmen, Laptops, Fernsehern und vielem mehr populär gemacht. Epistar bringt die Festkörperbeleuchtung beneficial in den Alltag.

„Epistar hat die Beziehung zu seinen Kunden immer geschätzt, weil wir glauben, dass in der eng verflochtenen LED-Industrie die enge Zusammenarbeit mit den Kunden entscheidend ist, um Endprodukte von höchster Qualität herzustellen“, betont Chia Liang Myway Hsu, Leiter des F&E-Zentrums bei Epistar. „Aus diesem Grund hat Epistar ein einzigartiges Co-Activation Service Model entwickelt, das gemeinsam mit den Kunden als Partner bei der Mitgestaltung von Chips und Produktionsprozessen und der Perfektionierung der Qualitätskontrolle arbeitet. Durch solche engen Partnerschaften ist Epistar in der Lage, die unterschiedlichen Bedürfnisse der nachgelagerten Unternehmen und Verbraucher zu erfüllen und im Wesentlichen den Kunden jedes Epistar-Partners zufrieden zu stellen.“

Epistar spielt eine Schlüsselrolle bei der vollständigen Kommerzialisierung von LEDs, die die Welt in die Ära der Halbleiterbeleuchtung führen. Heute, da sich diese Ära in rasanter Geschwindigkeit dem Blühen nähert, ist Epistar besser denn je gerüstet, um sich den wachsenden Herausforderungen zu stellen und die Welt zu erhellen.

Der europäische Markt ist wichtig für Epistar, wie der F&E-Leiter erklärt: „Epistar hat Produkte entwickelt, die auf den EU-Markt ausgerichtet sind, und wir denken, dass die Teilnahme an Messen den Aufbau eines professionellen Markenimages unterstützt. Epistar konzentriert sich jedoch auf die Light + Building in Frankfurt, denn dort sind unsere LED-Kunden vertreten.“

Aktuelle Produkt-Highlights sind u.a. eine LED-Glühbirne mit GaN-Leistungstreiber sowie Multi-Wellenlängen-LED-Chips für biomedizinische Anwendungen.

Die LED-Glühbirne mit GaN-Leistungstreiber bietet eine höhere Effizienz, längere Lebensdauer und ist energiesparend. Aufgrund der klassischen und eleganten Optik eignen sie sich auch für Designerlampen. Weitere Vorteile sind geringere Kosten und eine einfache Austauschbarkeit.

Die Multiwellenlängen-Chips für biomedizinische Anwendungen bietet eine Wall Plug Effizienz (WPE) von über 73% (Infrarot-Chips), die Dual Junction Struktur erfüllt die Anforderungen an eine hohe Ausgangsleistung (ca. 1000 mW bei 1A) und auch integrierte Module aus LED-Emitter und InGaAs-Detektor sind möglich. Die Multiwellenlängen-Chips für biomedizinische Anwendungen eignen sich auch für den Einsatz in Wearables und in der In-vitro-Diagnostik (IVD).

Epistar hat über 200 F&E-Ingenieure im Epistar Lab, über 4600 Patente sind angemeldet und die Vollspektrum-Produktlinie deckt Anwendungen von UV bis IR ab. Das Epistar Lab betreut Kunden in Europa. Darüber hinaus bietet Epistar ein Ko-Aktivierungs-Servicemodell an (eine Art Supply-Chain-Integration durch Einführung geeigneter Partner in die Lieferkette), um bessere Lösungen anzubieten. Dabei bevorzugt Epistar nge Kundenbeziehungen, um Forschung und Entwicklung sowie die Massenproduktion zu beschleunigen. „Wir kommunizieren und handeln immer direkt ohne Distributoren“, schließt Chia Liang Myway Hsu.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.