Gebäudeautomation und Smart Home

EnOcean vermarktet seine Funkmodule unter dem Namen „Dolphin“

| Redakteur: Hendrik Härter

Seine Funkmodule vermarkte EnOcean unter dem Namen „Dolphin“.
Seine Funkmodule vermarkte EnOcean unter dem Namen „Dolphin“. (Bild: EnOcean)

Künftigt vermarkte EnOcean seine batterielosen Funkmodule unter den Produktnamen „Dolphin“, die vor allem für die Gebäudeautomation eingesetzt werden.

Seine batterielosen Funkmodule und White-Label-Produkte bietet EnOcean künftig unter der neuen Produktmarke „Dolphin – Self-powered IoT by EnOcean“ an. Das Portfolio umfasst batterielose Funkmodule für die Gebäudeautomation und im Smart Home mit EnOcean-Funk im Sub-1-GHz-Bereich: „868 MHz EnOcean“ für Europa, „902 MHz EnOcean“ für Nordamerika und „928 MHz EnOcean“ für Japan.

Zum Dolphin-Portfolio gehören außerdem Funkmodule für ZigBee- und BLE-Systeme im 2,4-GHz-Bereich, die sich weltweit im Smart Home und für die moderne Lichtsteuerung einsetzen lassen. Mit diesem umfangreichen Angebot ermöglicht es EnOcean Produktherstellern, zuverlässige und wartungsfreie Funksensorlösungen für das Internet der Dinge zu entwickeln. So stärkt das Unternehmen seine Position als weltweit führender Anbieter batterieloser Funktechnik, die auf der Kombination von Energiewandlern mit einer äußerst stromsparenden Elektronik und zuverlässiger Funktechnik auf Basis offener Standards beruht.

Energieautarke Funksensornetze

Die Dolphin-Module nutzen das Energy-Harvesting-Prinzip, bei dem Energie aus der Umgebung für die Versorgung energieautarker Funksensornetze gewonnen wird. Eine Besonderheit der Technik sind miniaturisierte Energiewandler, die Bewegung, Licht oder Temperaturdifferenzen in elektrische Energie umwandeln. Gemeinsam mit einem effizienten Energiemanagement-System ermöglicht das Energy Harvesting die Kommunikation zwischen wartungsfreien IoT-Geräten auf Basis verschiedener offener Funkstandards wie EnOcean, ZigBee und BLE. Die Lösungen kommen in der Gebäudeautomation, dem Smart Home, der LED-Lichtsteuerung sowie in Industrieanwendungen zum Einsatz.

Wartungsfreie Funksensornetze erhöhen die Systemleistung, denn sie verringern batteriebedingte Ausfälle und reduzieren so den Wartungsaufwand. Zudem sind sie ressourcenschonend und ermöglichen nachhaltige Lösungen, da weniger Kabel und Batterien benötigt werden. Insbesondere Batterien sind sehr teuer in der Wartung, schaden der Umwelt und müssen regelmäßig entsorgt werden.

Batterielose Funksensoren

Weltweit wurden bereits über 400.000 Gebäude mit der der Technik von EnOcean ausgestattet. Ein Beispiel aus dem EnOcean-Ökosystem ist die Entwicklung einer Lösung für IoT: Gemeinsam mit den Partnern element14, Digital Concepts und IBM hat EnOcean das zertifizierte Kit „Intelligent Building – Self-powered IoT Solution“ mit batterielosen, EnOcean-basierten Funksensoren auf den Markt gebracht. In der Enterprise-Edition für die Immobilienwirtschaft bindet das Kit an die IBM Watson IoT-Plattform, den Bluemix-Service sowie die Facility-Management Software TRIRIGA von IBM, um Geräte sicher zu vernetzen und zu verwalten, Daten zu analysieren und kognitive Dienste zu nutzen.

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