SMARC 2.0

Energieoptimierte Embedded-Module für smarte Anwendungen

| Redakteur: Margit Kuther

Träger-Board von MSC: Das zum Modul passende Träger-Board MSC SM2-MB-EP1 im Mini-ITX-Format
Träger-Board von MSC: Das zum Modul passende Träger-Board MSC SM2-MB-EP1 im Mini-ITX-Format (Bild: Bild: MSC Technologies)

Die Nachfrage nach energieoptimierten Embedded-Modulen steigt. MSC Technologies informiert über die Vorteile des Standards SMARC 2.0 und präsentiert geeignete Module.

Speziell für Industrie-4.0-Anforderungen ausgelegt ist das von MSC Technologies entwickelte und gefertigte Embedded-Modul MSC SM2S-IMX6, das dem neuen Standard SMARC 2.0 für Low-Power-Systeme entspricht.

Zur schnellen Evaluation, zum Test und zum Prototyping ist das passende Träger-Board MSC SM2-MB-EP1 verfügbar.

Die überwiegende Anzahl der heute eingesetzten Embedded-Module entspricht in Größe und Leistungsdaten definierten, weltweit anerkannten Standards. In der Industrie haben sich im Laufe der letzten Jahre die beiden Formfaktoren COM Express der PICMG-Organisation und Qseven des SGeT-Vereins durchgesetzt.

Die SGeT e.V. (Standardization Group for Embedded Technologies) ist ein eingetragener Verein mit derzeit über 50 Mitgliedern, die sich die Entwicklung und Verbreitung offener Spezifikationen auf die Fahne geschrieben haben.

Der Qseven-Standard nutzt MSM-2-Steckverbinde

Der aktuelle Qseven-Standard bietet nur wenige Möglichkeiten, die notwendigen Erweiterungen der Schnittstellen für zukünftiger Embedded-Anwendungen mit Echtzeitfähigkeit zu erlauben.

Hauptgrund ist der MXM-2 Steckverbinder zum Trägerboard, der lediglich 230 Anschlüsse aufweist und keine zusätzlichen Signale mehr aufnehmen kann. Eine Alternative wäre der Übergang zum nächst breiteren Steckverbinder MXM-3, der 314 Anschlüsse bietet.

SMARC 2.0 ermöglicht moderne Schnittstellen

Als bessere Lösung hat sich die Weiterentwicklung des SMARC-1.1-Standards für Low Power-Prozessormodule zu SMARC 2.0 (Smart Mobility ARChitecture) herauskristallisiert. Alle wichtigen Signale für Embedded-Prozessoranwendungen sind erhalten geblieben. Ältere Anschlüsse entfallen, um Platz zu schaffen für neue Schnittstellen, die mit hoher Geschwindigkeit und geringer Pin-Zahl einen ökonomischen Zugewinn an Funktionalität und Performance versprechen.

Die Abwärtskompatibilität von SMARC 2.0 zu SMARC 1.1 ist dabei nur mit Abstrichen gegeben. Was erreicht wurde, ist hingegen die absolute Tauglichkeit des Standards für ARM/RISC- sowie für x86-Prozessoren. Außerdem konnte erreicht werden, dass Beschädigung durch Kombination von alter und neuer SMARC Hardware weitestgehend ausgeschlossen ist.

Als einer der führenden Embedded-Hersteller beteiligt sich MSC Technologies aktiv an der Standardisierung von Computer-On-Modulen (COMs) und hat auch an der Definition des neuen SMARC 2.0-Standards mitgearbeitet.

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