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Energieführungsketten für die digitale Alternative zur Kreidetafel

Redakteur: Kristin Rinortner

Das größte Problem bei der Energieversorgung von Touchscreen und Lift war die Stolpergefahr durch herunterhängende Kabel. Um diese zu verringern, verlegten die Konstrukteure alle Anschlüsse in die Bodenplatte.

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Alternative zur Tafel: Die innovativen Touchscreens des niederländischen Unternehmens Prowise erobern immer mehr Klassenzimmer und Hörsäle und ermöglichen dort ein interaktives Lernen.
Alternative zur Tafel: Die innovativen Touchscreens des niederländischen Unternehmens Prowise erobern immer mehr Klassenzimmer und Hörsäle und ermöglichen dort ein interaktives Lernen.
(Bilder: Tsubaki Kabelschlepp)

Die digitalen Tafeln des niederländischen Unternehmens Prowise erobern immer mehr Klassenzimmer und Hörsäle. Dank der passenden Liftsysteme sind die Touchscreens höhenverstellbar. Die Energieversorgung erfolgt über individuell konzipierte Energieführungen.

Touchscreens sind eine flexible Lösung für den interaktiven Unterricht. „Sie sind nicht als Ergänzung zur herkömmlichen Kreidetafel konzipiert, sondern sollen diese nach und nach ablösen“, erläutert Edith Kwaspen, Marketing Manager bei Prowise. Damit die Touchscreens für Groß und Klein gleichermaßen zugänglich sind, hat das Unternehmen passende Liftsysteme im Programm, die erst vor kurzem komplett überarbeitet und dabei weiter optimiert wurden. Aktuell sind zwei neue Ausführungen verfügbar: Der iPro Mobile, der sich dank Rollen überall dorthin bewegt, wo er gebraucht wird. Und der iPro Toddler, der sich dank einer Kippfunktion auch als Touchtable nutzen lässt.

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Bei der Entwicklung der neuen Liftsysteme haben die Entwickler besonderen Wert auf eine gute Funktion gelegt, wollten aber auch eine hohe Lebensdauer und Sicherheit der Systeme gewährleisten. So verfügen die mobilen Lifte unter anderem über doppelte Sicherheitsrollen mit einem automatischen Bremssystem. Zu den Aspekten Sicherheit und Langlebigkeit tragen jedoch auch die Energieführungssysteme von TSUBAKI KABELSCHLEPP bei, die in allen neuen Liftsystemen verbaut sind.

Das größte Problem bei der Energieversorgung von Touchscreen und Lift war die Stolpergefahr durch herunterhängende Kabel. Um diese zu verringern, verlegten die Konstrukteure alle Anschlüsse in die Bodenplatte. Das bedeutet wiederum, dass die benötigten Leitungen nach oben geführt werden müssen – und zwar möglichst unsichtbar und vor Kinderhänden geschützt.

Aufgrund der besonderen Maße und speziellen Anforderungen war schnell klar, dass nur eine Sonderlösung in Frage kam. Die Idee: Zwei Standardketten aus dem Sortiment von Schleppketten-Herstellers – konkret die Serien Mono und TKA – zu kombinieren und mit Lamellen der Serie EasyTrax zu ergänzen. Bei der Serie Mono handelt es sich um kompakte Kunststoff-Energieführungen mit einer langen Lebensdauer, während die Energieführungskette TKA dank ihrer geschlossenen Konstruktion einen besonders guten Schutz der Leitungen gewährleistet.

„Wir sind mit unserer von TUSABKI KABELSCHLEPP entworfenen Sonderlösung sehr zufrieden“, betont Edith Kwaspen. Wie gewünscht ist die Kette auf einer Seite geschlossen, sodass die Leitungen einerseits nicht sichtbar sind und andererseits nicht beschädigt werden können. Die robuste Konstruktion gewährleistet eine Lebensdauer von mehr als sieben Jahren – in Tests trat auch nach 10.000 Testzyklen keine Beeinträchtigung der Kabel auf.

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