Messe-Highlights Endspurt CeBIT 2015 – Was Sie nicht versäumen sollten

Redakteur: Margit Kuther

Die diesjährige CeBIT befindet sich auf der Zielgeraden. Wer es nicht mehr nach Hannover schafft, findet in diesem Beitrag das Wichtigste in Text und Bild.

CeBIT 2015: Eines der Top-Themen ist das Internet der Dinge
CeBIT 2015: Eines der Top-Themen ist das Internet der Dinge
(Bild: „Deutsche Messe“)

Mehr als 3300 Unternehmen aus 70 Ländern stellen auf der CeBIT 2015 in Hannover aus. Hauptthemen der Messe für IT & Digital Business sind unter anderem Big Data, Internet der Dinge/Industrie 4.0, Sicherheit und Mobile.

Partnerland der diesjährigen CeBIT ist China und einer der bedeutendsten Redner ist der Whistleblower Edward Snowden: Snowden, China und das Internet der Dinge

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Startupwettbewerb: Der Sieger heißt relayr

Aus 400 Startups aus der gesamten Welt haben es 50 ins Finale des diesjährigen mit 30.000 Euro dotierten CODE_n CONTEST "Into the Internet of Things" geschafft. Die ausgewählten jungen Unternehmen konnten ihre innovativen Lösungen aus den Bereichen Digital Life, Future Mobility, Smart City und Industry 4.0 auf der CeBIT in der CODE_n präsentieren.

Nun steht der Sieger fest: The winner is…relayr! aus Berlin mit seinem Starterkit WunderBar: Dabei gruppieren sich um ein WiFi-Master-Modul sechs Sensor/Aktor-Module, etwa für Geräusche, Licht, Abstand, Temperatur, Bewegung – auch für Arduino-kompatible Sensoren.

Industrie 4.0

Im Internet der Dinge gibt es eine neue Allianz, und zwar vom Open Interconnect Consortium (OIC) und EEBus Initiative, angekündigt auf der CeBIT 2015: Ziel der Kooperation zwischen der EEBus Initiative und dem OIC ist es, gemeinsam Spezifikations- und Zertifizierungsprogramme weiterzuentwickeln und gemeinsam eine weltweite Interoperabilität elektronischer Geräte zu schaffen.

Dabei definiert das Vernetzungskonzept EEBus Komplettlösungen für das Smart Grid und das Smart Home mit dem Ziel, für die Verbraucher ein Plus an Energieeffizienz, Umweltschutz, Komfort und Sicherheit zu erreichen – im Bereich der Energieversorgung und bei der Entwicklung von Anwendungen für das Smart Home.

OICs Connectivity Framework macht es Softwareentwicklern und Geräteherstellern leichter, den Informationsaustausch elektronischer Geräte im Internet der Dinge über verschiedene Kommunikationswege wie Wi-Fi, Bluetooth, Zigbee und ZWave zu organisieren.

Zukunftstechnologien der Heimvernetzung

Connected Living präsentiert auf der CeBIT in Hannover (16.-20.03.2015) das Innovationszentrum Connected Living e.V. Dazu zählen Smart-Home-Produkte seiner Mitglieder am Stand F40 in der Research & Innovations-Halle 9 (z.B. Dr. Riedel Automatisierungstechnik, Vattenfall, Allianz, KIWI.KI). Vorgestellt werden Energiemanagement- und Sicherheits- bzw. Komfortlösungen, innovative Bedienmöglichkeiten im smarten Haus der Zukunft sowie das Startup IOLITE.

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Mit seinen über 50 Mitgliedsunternehmen arbeitet das Innovationszentrum Connected Living als branchenübergreifende Initiative in Deutschland seit über fünf Jahren an der nachhaltigen Umsetzung des intelligenten Heims der Zukunft bzw. des Internets der Dinge. Mitglieder sind etwa die Deutsche Telekom, AOK Bundesverband, SAP, Vattenfall, EnBW, Allianz, Jung, Miele, Loewe, Grundig, Sanofi, Johanniter Unfallhilfe, Lantiq, TU Berlin, Bundesdruckerei oder Bundesverband dt. Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Zusätzlich wird sich das neue Connected Living-Mitglied, Assurant Solutions, mit seinen Lösungen für ein sicheres „Vernetztes Leben“ präsentieren.

Innovative Interaktionstechnologien im Smart Home der Zukunft, wie Touch, Gesten, Sprache, 3D-Modelle, Wearables oder Smart Textiles, erforscht das Connected Living-Projekt „Universal Home Control Interface“ (UHCI), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Einige Exponate dieses Forschungsprojektes werden am Stand des BMWi präsentiert (Halle 9, E24).

Intuitive Bedienung des vernetzten Zuhauses von digitalSTROM und Microsoft

Smart Living ist Trend – immer mehr Geräte und Devices sind vernetzbar, intelligent und kommunizieren mit anderen Geräten, der Cloud und dem Menschen. Wichtig dabei: Innovative Technologien müssen einen echten Nutzen mitbringen und einfach zu bedienen sein.

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digitalSTROM und Microsoft zeigen auf der CeBIT, wie ein hochintuitives Bedienkonzept für das Smart Home der Zukunft auf Basis der Kinect aussehen kann. Mittels Video- und Infrarotsensoren wird praktisch jede Oberfläche und jeder Gegenstand im Haushalt in ein Bedienelement verwandelt. Besucher der CeBIT können den Showcase am digitalSTROM-Messestand C41, Halle 13 vom 16. – 20. März 2015 auf der CeBIT live erleben.

Der Smart Home-Anbieter digitalSTROM vernetzt elektrische Geräte über die bestehende Stromleitung, integriert IP-Geräte und stellt so eine Plattform für das vernetzte Zuhause bereit.

Die digitalSTROM-Technologie sorgt dafür, dass hier Geräte und Services unterschiedlichster Hersteller auf Basis offener Schnittstellen zusammenarbeiten. So kann auch die Microsoft Kinect mit dem Smart Home interagieren. Im Zusammenspiel von digitalSTROM mit dem Kinect-Sensor, der mittels Infraroterkennung und seiner Kamera sowohl Bewegungen der Bewohner als auch Geräte und Gegenstände im Haus erfasst, wird eine innovative und hochintuitive Steuerung eines smarten Zuhauses möglich.

Diese zukunftsweise Konzeption – auf Basis bereits heute verfügbarer Produkte und Technologien – stellen digitalSTROM und Microsoft gemeinsam auf der CeBIT vor.

Der Showcase verdeutlicht, dass zukünftig alle Oberflächen in einem Haus dazu genutzt werden können, um Anwendungen und Geräte zu steuern. Das vernetzte Zuhause wird dann Bewegungen und Geräte erkennen – zum Beispiel wenn in der Küche ein Kochtopf unter den Wasserhahn gehalten wird:

Die Kinect würde dies erfassen und das Smart Home dann den Kochtopf automatisch mit der exakten Wassermenge füllen, die zum Kochen benötigt würde.

Um die Flexibilität und das Potenzial des Konzepts zu veranschaulichen, werden am Messestand auf der CeBIT live Symbole auf ein Whiteboard gezeichnet – etwa ein Quadrat, mit dem anschließend Leuchten im Haus ein- und ausgeschaltet werden oder etwa ein TV-Gerät für den Befehl „Ich möchte fernsehen“.

Die Microsoft Kinect erkennt die Symbole, übergibt die Informationen an das Smart Home, das diese in eine Aktion umsetzt, sobald der Bewohner zum Beispiel eine Handbewegung ausführt.

Der Ansatz kann das Leben im Smart Home noch einfacher und vor allem flexibler machen, weil alle Geräte und Oberflächen nun für die Bedienung des vernetzten Hauses genutzt werden können. Denn selbst in schwer zugänglichen Bereichen lassen sich so virtuelle Bedienelemente völlig frei platzieren – praktisch etwa in der Küche um hygienische, glatte Arbeitsflächen nicht durch physische Bedienelemente zu manipulieren.

Die Smart Home-Technologie von digitalSTROM vernetzt sämtliche Geräte im Haus über die bestehende Stromleitung, integriert IP-Geräte und sorgt für das intelligente Zusammenspiel aller Komponenten. Dank offener Schnittstellen können so unterschiedlichste Produkte und Services eingebunden werden, es entstehen neue Anwendungen für das vernetzte Zuhause. Damit stellt das deutsch-schweizerische Unternehmen ein regelrechtes Ökosystem im Bereich Smart Living bereit – eine Vermarktungsplattform, die Chancen für die Entstehung neuer Geschäftsfelder bietet.

Fraunhofer IESE präsentiert Meilenstein für das Seniorenleben 2.0

Prof. Dieter Rombach, Institutsleiter Business Development des Fraunhofer IESE in Kaiserslautern, überreicht der rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, auf der diesjährigen CeBIT den Abschlussbericht zur Pilotstudie von „SUSI TD“ – einem hochentwickelten Senioren-Assistenzsystem.

Das Institut setzt damit klare Wegweiser für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität im Alter.

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Ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld ist für viele Senioren keine Selbstverständlichkeit. Eingeschränkte Mobilität, Ängste und ein fehlendes Sicherheitsgefühl beeinflussen die Entscheidung für oder wider einen Lebensraumwechsel.

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern legt nun mit einem umfassenden Abschlussbericht zur Testphase des Senioren-Assistenzsystems „SUSI TD“ wichtige Erfahrungswerte vor.

„Ich habe die Projektphase von „SUSI TD“ mit großer Spannung verfolgt“, äußert sich Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, und schließt: „Aus den Ergebnissen können wertvolle Ansätze für einen weiteren Ausbau und für den Erhalt der Lebensqualität unserer Seniorinnen und Senioren gewonnen werden.“

Das vom Ministerium im Rahmen der Initiative Gesundheitswirtschaft geförderte System wurde während einer Pilotphase 2014 in ausgewählten Haushalten in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg installiert und erprobt. Durch die Integration von Ambient-Assisted-Living-Technologien (AAL) wurden Gewohnheiten aus dem Alltag der Teilnehmer erfasst und zur Überprüfung des Wohlergehens eingesetzt.

Zwei eingebundene Pflegestützpunkte konnten damit die individuelle Betreuung der Senioren übernehmen. Durch die umfassende technologische Vernetzung hatten die Probanden zudem die Möglichkeit, leichter mit Familie und Freunden zu kommunizieren. Prof. Rombach blickt zufrieden auf eine erfolgreiche Pilotphase zurück:

„Das sehr positive Feedback der Teilnehmer und die Ergebnisse der Evaluierung legen den Grundstein für eine erfolgreiche Weiterführung dieses Ansatzes, der das Potenzial hat, das Lebensgefühl im Alter komplett neu zu definieren.“

Auch nach Abschluss der ersten Testphase wird an einer Weiterentwicklung des Systems gearbeitet: So findet „SUSI TD“ insbesondere im aktuellen Leitthema des Instituts, „Smart Rural Areas“, spannende Anknüpfungspunkte. Mit der Zielsetzung, das Leben in ländlichen Regionen durch eine durchdachte Vernetzung der Bereiche Infrastruktur, Mobilität, Nahversorgung und Wohnen essenziell zu verbessern, greift „Smart Rural Areas“ auch den Bereich Leben im Alter auf.

Beispielsweise drängen zu lange Strecken und eine erschwerte Möglichkeit der eigenständigen Versorgung Senioren aus ihrem gewohnten Umfeld. Durch die Installation von „SUSI TD“ können eventuelle Hürden und Ängste überwunden werden und es wird ein autarkes Leben im Alter mit mehr Lebensfreude ermöglicht.

SecuTABLET, sicheres Tablet für Behörden und Unternehmen

Secusmart, ein Tochterunternehmen von BlackBerry, präsentiert mit IBM auf der CeBIT 2015 das SecuTABLET. Ein hochsicheres Tablet auf Basis des Samsung Tab S 10.5.

Das neue sichere Tablet für den nationalen und den internationalen Behörden- und Unternehmensmarkt ermöglicht die mobile Nutzung von Daten, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegen. Daneben können persönliche oder nicht zusätzlich gesicherte Anwendungen, wie Facebook, YouTube, Twitter, WhatsApp, etc. genutzt werden.

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Die Lösung befindet sich im Zulassungsprozess für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Das SecuTABLET ist ein neues sicheres Gerät, das die SecuSUITE for BlackBerry 10 um den Tablet Formfaktor ergänzt. Das SecuTABLET integriert sich nahtlos in die bereits bestehenden SecuSUITE-Infrastrukturen.

„Sicherheit ist integraler Bestandteil von BlackBerry Smartphones und Lösungen, eingeschlossen Lösungen zur Sprach- und Datenverschlüsselung“, so Dr. Hans-Christoph Quelle, Geschäftsführer von Secusmart.

“Seit Jahren vertrauen unsere Kunden aus nationalen und internationalen Behörden unseren verschlüsselten mobilen Kommunikationslösungen auf Basis der Secusmart Security Card. Die identische hardwaresichere Technologie sichert das neue SecuTABLET. Gemeinsam mit IBM und Samsung schließen wir heute die letzte Lücke im Bundessicherheitsnetz. Nach der Zulassung werden die deutschen Bundesbehörden über das modernste und sicherste komplette Kommunikationsnetz der Welt verfügen.“

Gemeinsame Expertise für globale Kommunikationssicherheit

„Das SecuTABLET schließt eine Angebotslücke und eröffnet Behörden und Verwaltungen die Chance, von der Digitalisierung und dem mobilen Internet stärker zu profitieren. Die Systemintegration ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, so Stefan Hefter, Senior Management Consultant bei IBM. „Dazu haben wir unsere langjährige Expertise als Systemintegrator mobiler Lösungen beigetragen. Die Technologie, die zum Sichern von mobilen Apps durch das so genannte Wrapping zum Einsatz kommt, hat sich in anderen Ländern im Behördenumfeld bereits bewährt.”

IBM hilft die Hochsicherheits-Technologie von Secusmart auf breiter Basis in den Infrastrukturen der verschiedenen Kunden des öffentlichen Sektors einzusetzen.

Als Tochterunternehmen von BlackBerry untermauert Secusmart mit dem SecuTABLET das Versprechen des Unternehmens führender Anbieter für sichere mobile Kommunikation zu sein.

BlackBerry ist der einzige Mobile Device Management Anbieter (MDM), der den Level der vollen Betriebsfähigkeit des Verteidigungsnetzwerkes des US Departments erhalten hat. Zusätzlich erhielten die BlackBerry 10 Smartphones als erstes die Zulassung zur NATO Geheimhaltungsstufe “NATO Restricted”.

sitec systems präsentiert M2M-Gateway

Mehr als hundert sitec-systems-Geräte formen auf dem Messestand der Deutschen Telekom auf der CeBIT 2015 in Hannover symbolhaft eine 4.0 und sind damit Bestandteil des Messeauftritts des Marktführers für Telekommunikation.

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Mit dem S6 TrackPro sitec-systems präsentiert die Telekom ihre Cloud der Dinge für die M2M-Kommunikation.

Das Dresdner Ingenieursunternehmen sitec systems stellt dabei das maschinenseitige Gateway vor, das z.B. in stationären Anwendungen, wie in einer Pumpensteuerung oder in mobilen Anwendungen, wie der Überwachung von Kompressormaschinen an Kühllastzügen, zum Einsatz kommt.

Das S6 TrackPro wurde dafür ausgewählt, weil es einfach und schnell per Java zu programmieren ist und ab Werk über zahlreiche Hardwareschnittstellen verfügt. Viele Kommunikations- und Busprotokolle sowie die unkomplizierte Anpassung an M2M-Applikationen prädestinieren es für den Einsatz. Für die Deutsche Telekom liefert sitec systems mit dem Gerät den Applikationsträger und das Cloud-Interface für die Maschine.

„Wir sind sehr stolz, dass die Deutsche Telekom AG unser S6 TrackPro für die Repräsentation ihrer Cloud der Dinge auf der CeBIT 2015 gewählt hat“, sagt Henning Siegel, Geschäftsführer der sitec systems GmbH. Die Telekom ist vom 16. bis 20. März 2015 auf der CeBIT in Halle 4 an Stand C26 zu finden.

Potenziale der Digitalisierung entdecken, Lösungen etwa für die Logistik

Die geräte- und ortsunabhängige Vernetzung ist der Schlüssel zur Innovationskraft der digitalen Transformation. Das gilt für die Verbindung von Produktion und IT im Rahmen von Industrie 4.0 ebenso wie für die Vernetzung von immer mehr Geräten und Sensoren im Internet der Dinge.

Wie Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung erschließen können, demonstriert Samsung auf der CeBIT 2015. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk präsentiert das Unternehmen ganzheitliche Lösungsszenarien für das Bildungs-, Gesundheits- und Finanzwesen, den Handel sowie die Bereiche Hotellerie und Transport/Logistik.

„Unser Ziel ist es, unsere Kunden durch die Kombination von intelligenter Hardware mit individuellen Softwarelösungen bestmöglich beim digitalen Wandel zu unterstützen. Entsprechend stellen wir auf der CeBIT konkrete, branchenspezifische Antworten auf diese Herausforderungen in den Mittelpunkt“, so Martin Böker, Director Enterprise Business Division Samsung Electronics.

Bedeutung mobiler Geräte

Eine entscheidende Rolle im Zuge der digitalen Transformation spielen auch mobile Geräte. Unternehmen stehen dabei vor der Herausforderung, dass sie die Vorteile des mobilen Arbeitens nutzen möchten und gleichzeitig den Datenschutz sowie die Sicherheit sensibler Geschäftsinformationen gewährleisten müssen.

„Vor allem in Deutschland, wo die Datensensibilität besonders hoch ist, besteht ein großer Bedarf an Lösungen, die Android-Geräte absichern“, unterstreicht Sascha Lekic, Director Sales B2B Samsung Electronics GmbH.

„Deshalb haben wir für Unternehmen ein robustes Partner-Ökosystem aufgebaut, das zum einen die führenden Mobile Device Management-Anbieter und zum anderen Business Solution Provider, wie etwa Airwatch, Blackberry, CA Technologies, Good Technology, MobileIron und Oracle beinhaltet. Basierend auf der Sicherheitsplattform Samsung KNOX bieten wir gemeinsam mit diesen Partnern sichere Lösungen für den Einsatz mobiler Geräte und Applikationen.“

Vorstellung der neuen Marke „Samsung Business“

Samsung präsentiert auf der CeBIT die Marke „Samsung Business“ und unterstreicht damit seine Ziele im B2B-Markt: Bis 2020 will das Unternehmen einen substanziellen Anteil des Gesamtumsatzes mit Lösungen für Geschäftskunden erwirtschaften. In einem ganzheitlichen Ansatz wird Samsung unter dem Dach von Samsung Business künftig IT-Produkte und mobile Geräte gemeinsam mit Partnern zu einem vielseitigen Portfolio konvergenter Produkte und Lösungen bündeln - maßgeschneidert für den geschäftlichen Einsatz.

IT-Lösungswelten für vertikale Märkte erleben

Im Bereich Transport und Logistik präsentiert Samsung gemeinsam mit dem Partner DB Systel die Produktplattform „Rail-in-Motion“ (RiM), die bei der Deutschen Bahn bei über 14.000 Anwendern auf Samsung GALAXY Tablets zum Einsatz kommt.

RiM ermöglicht die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und ersetzt zahlreiche aufwändige, papierbasierte Prozesse. Dies trägt dazu bei, dass Lokführer und Zugbegleiter effizienter arbeiten können. RiM kann in seiner Funktionalität auch auf weitere Nutzergruppen, etwa Instandhaltungseinrichtungen, zugeschnitten werden.

Für den Handel stellt Samsung sein Lösungs-Portfolio rund um mobile Geräte und Digital Signage vor und verdeutlicht damit, wie Einzelhändler ein ansprechendes und außergewöhnliches Einkaufserlebnis schaffen – etwa mit dem Mirror Display, das im Modegeschäft gleichzeitig ein Video der neuesten Kollektion abspielt und als Spiegel dient. Darüber hinaus stehen das mobile Bezahlen und das mobile Drucken von Rechnungen, etwa für Restaurants, im Vordergrund.

Microsoft-Chef Illek: „Wir schaffen das digitale Wirtschaftswunder“

Mobile und Cloud-Technologien sind die Basis für smarte Infrastrukturen und produktive Zusammenarbeit und die Treiber für innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle. Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft sichert nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand.

Auf der CeBIT 2015 zeigt Microsoft gemeinsam mit Kunden und Partnern produktive Lösungen, die das digitale Wirtschaftswunder möglich machen.

Das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre steht für Aufbruchsstimmung und Pioniergeist. Es begann in den Köpfen und hat Deutschland Wachstum, Wohlstand und die soziale Marktwirtschaft beschert. Mut zum Aufbruch ist auch die Bedingung für ein digitales Wirtschaftswunder:

„Wenn wir jetzt die digitale Transformation entschlossen vorantreiben und die vierte industrielle Revolution als Jahrhundertchance begreifen, dann können wir ein digitales Wirtschaftswunder schaffen, das unsere Wirtschafts- und Sozialordnung nachhaltig sichert“, erklärt Dr. Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

Mobile und Cloud sind die Zukunftstechnologien, die das digitale Wirtschaftswunder möglich machen. Mobile umfasst nicht nur den boomenden Smartphone- und Tablet-Markt, sondern auch die vielen „Embedded Devices“ und Sensoren, die die Grundlage für das Internet der Dinge bilden.

Die Cloud bietet Unternehmen jeder Größe einen direkten Zugang zu Anwendungen, die sich beliebig skalieren lassen, mobil zur Verfügung stehen und immer auf dem aktuellsten Entwicklungsstand sind. Dadurch macht die Cloud neue Formen der vernetzten, orts- und zeitunabhängigen Zusammenarbeit möglich, die Unternehmen innovativer, agiler und produktiver machen.

Microsoft ebnet Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution

Mobile und Cloud, Big Data und Social Communications sind die Treiber für innovative Produkte und Services und für disruptive Geschäftsmodelle, die den Wettbewerb neu definieren.

Auf der Basis von Mobile und Cloud-Technologien entstehen smarte Infrastrukturen, die die Prozesse in der gesamten Wertschöpfungskette verändern – von Fachbereichen wie Marketing, Vertrieb, HR oder Finance bis hin zur digitalen Transformation der gesamten Fertigung.

Illek: „Diesen Wandel treiben wir bei Microsoft aktiv voran. Wir begleiten Unternehmen auf ihrem Weg in die Cloud, wir helfen ihnen, Big Data in Smart Data zu verwandeln und wir ebnen ihnen den Weg in die vierte industrielle Revolution.“

Deutschland hat die besten Voraussetzungen um beim Thema Industrie 4.0 eine führende Rolle zu spielen. Die Bundesregierung erwartet bis 2025 allein für die Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobil, Chemie, Landwirtschaft und ITK ein zusätzliches Wertschöpfungspotential von 78 Milliarden Euro durch Industrie 4.0-Technologien. Illek: „Dieses Potential wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden heben.“

Microsoft holt Nutzer dort ab, wo sie sich jetzt gerade befinden

Um dem Anspruch gerecht zu werden, wesentliche Teile der technischen Infrastruktur für die „Mobile first, Cloud first“-Welt zu stellen, hat sich Microsoft in den vergangenen Monaten auf vielfältige Art geöffnet.

Durch neue strategische Partnerschaften, die konsequente Interoperabilität mit anderen Plattformen und Systemen und den intensiven Austausch mit Entwicklern und Nutzern ist Microsoft heute in der Lage, die zahllosen Geräte, Apps, Dokumente und Daten dieser Welt in Einklang zu bringen.

„Wir holen alle Nutzer dort ab, wo sie sich jetzt gerade befinden“, betont Illek. Mit seinen Plattformen und Tools unterstützt Microsoft die digitale Transformation auf allen Ebenen und bietet schon heute die wichtigsten Produktiv- und Kommunikationslösungen als Software in der Cloud sowie einfach nutzbare Big Data-Tools, die die Datenflut intelligenter nutzbar machen.

Microsoft und Partner wollen das digitale Wirtschaftswunder möglich machen

Auf der CeBIT 2015 präsentiert Microsoft gemeinsam mit Partnern und Kunden wie Dornbracht, Jack Wolfskin und Sensoria Lösungen, die das digitale Wirtschaftswunder anschaulich machen:

Smart Water for Smart Buildings

Ein Beispiel aus dem breiten Spektrum des Internets der Dinge zeigt der Armaturenhersteller Alois F. Dornbracht mit der Enterprise-Lösung „Smart Water“: Wasserinstallationen in Bad und Küche sind vernetzt und mit intelligenten Steuerungssystemen ausgestattet, um den Verbrauch der wertvollen Ressource Wasser weiter zu optimieren, Energie zu sparen und so die Umwelt nachhaltig zu schonen.

Der Showcase versetzt die Messebesucher in ein Hotelszenario, in dem sie als Gäste über ihren persönlichen Verbrauch informiert werden und einen günstigeren Zimmerpreis erhalten, wenn sie Wasser gespart haben. Facility Manager erleben, wie sie mit Hilfe grafischer Auswertungen in einem „Wasser-Cockpit“ den Verbrauch in Gebäuden analysieren und beispielsweise die Wassererwärmung direkt an den tatsächlichen Bedarf anpassen können.

Smart Clothes – In Echtzeit den optimalen (Lauf-)Schuh ermitteln

Die Kombination aus eingearbeiteten Textilsensoren und elektronischen Steuerkomponenten (Wearables) verwandelt Kleidungsstücke in smarte Begleiter, die in Echtzeit Körperdaten erfassen und an ihre Träger übermitteln.

Der Showcase zeigt, wie der Fitness-Tracker „Smart Sock“ der Firma Sensoria mittels Sensoren die Belastung der Fußsohlen misst, damit Läufer ihren Laufstil analysieren und verbessern können. In dem Szenario helfen die intelligenten Socken auch dabei, den individuell besten Schuh zu ermitteln.

Die Daten der Laufanalyse werden zum Abgleich mit dem Schuhsortiment des Retailers Jack Wolfskin nahtlos in ein verknüpftes Multi-Channel-ERP-System übertragen und in wertvolle Informationen für den Käufer umgewandelt:

Kunden erhalten Vorschläge und Informationen zu Verfügbarkeit, möglichen Farbvarianten oder aktuellen Kampagnen und können sich per Touch für den optimalen Schuh entscheiden.

Live Szenarien „Internet of Things“ und „digitale Transformation für Städte und Manager“

Anhand eines Live Szenarios wird das „Internet of Your Things“ für technische und kaufmännische Entscheider, wie auch für Behörden erlebbar:

Der fiktive Autozulieferer Contoso Manufacturing stellt Lenkräder her. Das Unternehmen muss sich in seiner Produktion dabei mit der zunehmenden Individualisierung auseinander setzen. Wie werden alle nötigen Maschinen, Geräte und Bauteile sicher gemanaged? Wie unterstützt Business Intelligence im Rahmen der Qualitätssicherung?

Wie kann Machine Learning helfen mögliche Produktfehler frühzeitig zu erkennen und ggf. Rückrufaktionen automatisiert starten?

„Smart City“-Szenario

Das „Smart City“-Szenario zeigt die Vorteile der digitalen Transformation für Städte: Bürgerbeteiligung, eine Fuhrpark-Verwaltung der e-Cars und eine Lösung für mehr Haushalts-Transparenz bilden hier die Schwerpunkte.

Den modernen Arbeitsplatz lassen wir durch einen typischen Tag im Leben eines Managers erlebbar werden: Hier stehen die Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern im Vordergrund – egal ob im Büro oder unterwegs.

Mit dem Microsoft Band und Cortana zeigen wir weitere Möglichkeiten der Kommunikation auf und können parallel eine Übersicht unserer Gesundheitswerte bekommen.

Zur Visualisierung dieser Szenarien dient ein 10m langes Fließband, das mit einem Galileo-Board "echt produktiv" gesteuert wird, vor einer gleichlangen Videowand.

c4c präsentiert Echtzeit-Telematik-Lösungen für Forschung und Industrie

Vom Sensor über den CAN-Bus bis zur App – auf der CeBIT werden Fahrzeugdaten und Diagnoseinformationen am Beispiel eines elektrisch betriebenen Rennwagens drahtlos abgerufen und auf Tablet und Smartphone modular und übersichtlich präsentiert.

Zudem stellt c4c sein Portfolio an innovativen App-Entwicklungen und Software-Dienstleistungen für die Automobilindustrie, KMUs und Industrie vor.

„Der Rennwagen, der komplett von Studenten der TU Clausthal konzipiert und gebaut wurde, ist mit Sensoren für die unterschiedlichsten Bereiche versehen: von der Bordnetzspannung über Gas und Bremsen, den Federhubweg und den Lenkwinkel bis zur Raddrehzahl. Für eine Überwachung des Rennwagenzustands müssen alle Daten in Echtzeit abgerufen, ausgewertet und dargestellt werden“, so Lutz Kelch, Technischer Leiter bei c4c.

„Unsere Lösung greift die Sensordaten am CAN-Bus ab und übermittelt die Informationen drahtlos an mobile Endgeräte, auf denen sie in Echtzeit visualisiert werden. Alle Diagnose- und Fahrzeugdaten werden für eine spätere Analyse in einem eigens dafür entwickelten Backend gespeichert.“

Der modulare Aufbau der App unterstützt zentrale Anforderungen an eine mobile Überwachung. Ausgewählte Daten wie z.B. Warnungen vor einem warmgelaufenen Akkukasten können direkt im Cockpit auf einem Smartphone angezeigt werden.

Gleichzeitig erhält das Überwachungsteam auf einem Tablet eine umfassende Darstellung aller Sensordaten im Fahrzeug. Durch die drahtlose Übertragung und Darstellung in Echtzeit werden Unstimmigkeiten schon während der Fahrt erkannt und es wird ein rechtzeitiges Eingreifen ermöglicht, um schnell wieder auf ein komplett fahrbereites Auto zugreifen zu können.

Der E-Rennwagen und die zugehörigen Apps werden von c4c Engineering und der TU Clausthal auf der CeBIT 2015 vom 16. bis 20. März in Halle 9, Stand C28 präsentiert.

Speicher: All-Flash-Storage für 50 US-Cent pro Gigabyte

American Megatrends International (AMI) stellt auf der CeBIT 2015 erstmals StorTrends 3600i vor, seine neue Familie von All-Flash-SAN-Arrays. In Halle 15, Stand D66 können sich Messebesucher selbst von der hohen Geschwindigkeit des SAN (Storage Attached Network)-Arrays überzeugen.

StorTrends 3600i ist auf die hohen Leistungsanforderungen vor allem in den Bereichen Server- und Desktop-Virtualisierung zugeschnitten. Die neue Produktfamilie nutzt zwei verschiedene Arten von Solid-State-Disks (SSDs), von denen eine für Schreib- und die andere für Leseleistung optimiert ist. Dadurch ermöglicht StorTrends 3600i höhere Performance und eine längere Lebensdauer der SSDs als andere Flash-Arrays auf dem Markt.

Mit Preisen ab 50 US-Cent pro Gigabyte sind die Anschaffungskosten für StorTrends 3600i nur halb so hoch wie bei All-Flash-Lösungen anderer Hersteller, so AMI.

American Megatrends bietet StorTrends 3600i als Out-of-the-Box-Lösung mit einem umfassenden Funktionsspektrum an. Zu den wichtigsten Features zählen Inline-Deduplizierung und -Kompression, automatisches Storage-Tiering, die Möglichkeit einer Aktiv/Aktiv- oder Aktiv/Passiv-Konfiguration, WAN-Optimierung für besonders schnelle Replizierung sowie eine SSD-basierte Datenverschlüsselung.

Die Geräte der StorTrends-3600i-Familie sind erhältlich mit Write-Tier-SSD-Kapazitäten von 200 GB, 400 GB, 800 GB und 2 TB und Read-Tier-SSD-Kapazitäten von 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB.

Mithilfe der Analyse-Software StorTrends iDATA ermittelt American Megatrends den genauen Storage-Bedarf seiner Kunden. Auf dieser Basis kann AMI seine All-Flash-Storage-Lösung so konfigurieren, dass sie genau auf die Erfordernisse der jeweiligen Umgebung zugeschnitten ist. StorTrends iDATA analysiert unter anderem Server- und Netzwerkauslastung und IOPS (Vergleich von Schreib- und Lesezugriffen), um das jeweils benötigte Volumen an Write-Tier-SSDs und Read-Tier-SSDs zu beziffern. Interessenten können das Tool kostenlos herunterladen.

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