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Hardwareemulation Emulationsplattform für schnellen Einsatz in Rechenzentren

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Mit der Palladium Z1 Enterprise Plattform verspricht Cadence einen bis zu 5-fach höheren Emulationsdurchsatz gegenüber den Vorgängern und eine 2,5-mal bessere Energieeffizienz als die Konkurrenz.

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Palladium Z1 Enterprise: Die Emulationsplöattform bietetn gegenüber ihren Vorgängern einen bis zu fünfmal höheren Emulationsdurchsatz und laut Hersteller eine 2,5mal bessere Energieeffizienz als der nächste vergleichbare Mittbewerber.
Palladium Z1 Enterprise: Die Emulationsplöattform bietetn gegenüber ihren Vorgängern einen bis zu fünfmal höheren Emulationsdurchsatz und laut Hersteller eine 2,5mal bessere Energieeffizienz als der nächste vergleichbare Mittbewerber.
(Bild: Cadence)

Cadence präsentiert die neuesten Generation seiner Reihe an Hardwareemulationsplattformen. Palladium Z1 Enterprise stellt dabei das erste Emulationssystem dar, dass primär für den Einsatz in Rechenzentren konzipiert wurde. Die Plattform zeichnet sich unter anderem durch einen fünffach höheren Emulationsdurchsatz im Vergleich zu seinem Vorgänger, Palladium XP II, aus. Darüber hinaus verspricht Cadence eine im Durchschnitt 2,5mal bessere Energieeffizienz als der nächste Mittbewerber.

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Die Palladium Z1 Plattform bietet hohe Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit. Sie ist in der Lage, bis zu 2304 paralele Jobs auszuführen und unterstützt bis zu 9,2 Milliarden Gates. Damit richtet sich die Plattform speziell an die gestiegenen Emulationsanforderungen globaler Designteams, die zunehmend komplexere System-on-Chip-Bauteile mit kurzer Time-to-Market effizient verifizieren müssen.

Die Palladium Z1 Enterprise Emulationsplattform stellt eine echte Datencenterressource in Form einer Rack-basierten Blade-Architektur dar. Dies ermöglicht eine möglichst maximale Auslastung bei einem gleichzeitig bis zu 92% kleinerem Grundriss und einer 8fach höherern Gate-Dichte als beim Palladium XP II.

Um eine möglichst ideale Auslastung an Emulationsressourcen zu gewährleisten, bietet Palladium Z1 Enterprise virtuelle Target-Relocation für die effiziente Verteilung von Jobs sowie Payload-Zuordnung an die verfügbaren Ressourcen während der Laufzeit an. Zeitaufwändige Neukompilierungen lassen sich hierdurch vermeiden.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Palladium Z1 Plattform sind:

  • Ein um ein Drittel geringerer Stromverbrauch pro Emulationszyklus im Vergleich zur Vorgängergeneration Palladium XP II.
  • Volle Virtualisierung von externen Schnittstellen mittels Target-Relocation-Feature. Dies ermöglicht einen Fernzugriff auf Real-World-Bauteile sowie virtualisierte Peripherie wie beispielsweise JTAG-Zugriff.
  • Höhere Flexibilität durch 22 verschiedene Nutzungsmodelle, einschließlich In-Circuit-Emulation mit Softwareloads, Simulationsbeschleunigung samt Hot-Swapping zwischen Siumulation und Emulation, IEEE 1801 und si2-CPF-basierte Leistungsverifikation, Beschleunigung und Emulation auf Gate-Ebene sowie OS.Bring-Up für ARM-basierte SoCs mit einer bis zu 50fachen Leistung verglichen mit Standardemulation.
  • Nahtlose Integration in die Cadence System Development Suite.

Weitere Informationen über die Palladium Z1 Enterprise Emulationsplattform finden Sie auf der Webseite des Herstellers: www.cadence.com/news/PalladiumZ1.

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