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Fertiger EMS-Dienstleister IMI trotzt der Flaute in China

| Redakteur: Franz Graser

Der international aufgestellte Elektronikfertiger Integrated Micro-Electronics (IMI) befindet sich auf Wachstumskurs – trotz geringer Kapazitätsauslastung in China.

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Arthur Tan, Geschäftsführer von Integrated Micro-Electronics, fühlt sich durch die Konzernergebnisse bestätigt: „Wir profitieren von unserer Erweiterungsstrategie.“
Arthur Tan, Geschäftsführer von Integrated Micro-Electronics, fühlt sich durch die Konzernergebnisse bestätigt: „Wir profitieren von unserer Erweiterungsstrategie.“
(Bild: IMI)

Im ersten Halbjahr 2013 erzielte IMI einen Gesamtumsatz von 350 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zur gleichen Periode des Vorjahres lag das Wachstum bei acht Prozent. Dieses Plus führt der Konzern mit Hauptsitz auf den Philippinen auf die starken Geschäftserweiterungen in Europa, Mexiko und in seinem Heimatland zurück.

Allerdings musste das Unternehmen gerade in den chinesischen Fabriken eine geringere Kapazitätsauslastung hinnehmen. Dies schlug beim Nettogewinn durch, der mit 2,1 Millionen Dollar um ein Drittel geringer als im Vorjahreszeitraum ausfiel.

Die Standorte in China und Singapur verbuchten 35 Prozent des Halbjahresumsatzes oder 122,2 Millionen Dollar. Verglichen mit dem Vorjahr stellt dies einen Rückgang um neun Prozent dar. Dies ist hauptsächlich den Verkaufsrückgängen im Telekommunikationsgeschäft geschuldet.

Arthur Tan, Präsident und Geschäftsführer von IMI, kommentiert die Resultate folgendermaßen: „Unser Umsatz wächst stetig und unser Unternehmen zeigt trotz des unausgewogenen Wachstums der globalen Wirtschaft weiterhin Profit. Während wir von dem Rückgang in China betroffen sind, nutzen wir die Möglichkeiten in den regionalen Fertigungen in Nordamerika und Europa.“

Die Geschäfte in Europa und Mexiko verbuchten einen Gesamtumsatz von 117 Millionen Dolllar. Das entspricht einer Steigerung um 37 Prozent zum Vorjahr, die weitgehend aus der kontinuierlichen Erweiterung des Automotive-Firmensektors resultiert.

IMI dehnt deshalb seine Kapazitäten in Bulgarien und Mexiko aus, um zusätzliche Anfragen und Bestellungen von den Kunden des Automotive-Sektors aufzunehmen. Aber in China, so fügt Tan hinzu, hat die Firma damit begonnen, Aktivitäten zusammenzulegen, um die Auswirkung auf den Endgewinn abzufangen.

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