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Embedded-SoCs machen Geräte fit für das Internet of Things

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Die Anforderungen an dezentrale IoT-Geräte

Eine wichtige Voraussetzung für alle diese neuen dezentralen IoT-Geräte ist die richtige Prozessorplattform, um den Geräten Intelligenz zu verleihen und sie zu vernetzen. Um die F&E-Ausgaben so niedrig wie möglich zu halten, sollte die Plattform standardisiert sein und alle erforderlichen Schnittstellen in Form von Standardbausteinen liefern.

Darüber hinaus muss die Standardplattform unbedingt frei programmierbar sein. Damit sowohl kleinere als auch komplexere Aufgaben ausgeführt werden können, sollte sie auch skalierbar sein, um höchste Rechen- und Grafikleistung bei gleichzeitig hoher Energie- und Kosteneffizienz zu gewährleisten.

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Da die Markteinführungszeit ein immer wichtigerer Wettbewerbsfaktor wird, suchen die Entwickler nach einem vereinfachten Entwicklungsprozess. Sie brauchen daher eine Technologie, die einfache Programmierbarkeit auf der Grundlage allgemeiner Standards sowie ein breites Ökosystem von Peripheriegeräten und Werkzeugketten bietet.

Mit einer solchen Technologie lassen sich der Entwicklungsaufwand reduzieren sowie die Markteinführungszeit neuer Geräte verkürzen.

Darüber hinaus muss die zugrundeliegende Technologie die Anforderungen für Small-Form-Factor- (SFF-) Designs erfüllen, in Kombination mit hoher Langlebigkeit und Zuverlässigkeit, um die Geräte für vorher unerreichbare Anwendungsgebiete tauglich zu machen und die Gesamtbetriebskosten niedrig zu halten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Embedded OEMs sich für Low-Power x86-Plattformen entscheiden, die zukünftig sogar noch energieeffizienter werden sollen.

Eine wachsende Zahl von Entwicklern wählt daher immer öfter die Plattformen von AMD, ein Hersteller, der in den letzten Jahren viel in die Steigerung seines Umsatzes und Marktanteils im Embedded-Markt investiert hat. Es gibt eine Reihe guter Gründe für diese Entscheidung.

Die richtige Prozessortechnologie für IoT-Geräte

Die AMD-Embedded-G-Series-SoC-Plattform integriert alle genannten Anforderungen in einem System-on-Chip (SoC-) Design. AMD führt in der Entwicklung einer heterogenen Systemarchitektur (HSA), die auch grundlegend für IoT-Anwendungen ist. Zudem hat AMD die Embedded G-Series SoCs speziell für Power-, Grafik- und kostensensitive SFF-Designs entwickelt.

Sie sind als Dual- und Quad-Core Versionen erhältlich und basieren auf dem „Jaguar“ CPU-Kern mit 28 nm Fertigungstechnologie und der Grafik der AMD Radeon 8000 Serie. Sie können mehr Befehle pro Taktzyklus verarbeiten, was sich auch in der Ausführung von verschiedenen rechenintensiven Industriestandard-Benchmarks widerspiegelt:

Im Vergleich zum Intel Atom erreichen die AMD G-Series SoCs eine 125%ige Verbesserung der CPU-Performance bei der Ausführung von rechenintensiven Standard-Benchmarks [1]. Da die SoC-Plattform zudem EEC- (Error Correction Code) Speicherunterstützung der Enterprise-Klasse liefert, ist sie die perfekte Wahl für Anwendungen, die hohe Datenintegrität ohne Beeinträchtigung der Energieeffizienz erfordern.

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