Universelles Entwicklungsboard Embedded-Entwicklung beschleunigen mit Fusion for PIC v 8

Redakteur: Michael Eckstein

Eines für alle: MikroE hat ein universelle Entwicklungsboard Fusion for PIC v8 für die verbreitete PIC-MCU-Familie von Microchip vorgestellt. Es kommt mit Click-Board- und SiBrain-MCU-Stecksockel und soll das Debuggen per WLAN ermöglichen.

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Flexibel erweiterbar: Die Fusion-Boards von MikroElektronika sind mit Click-Board- und SiBRAIN-Steckplätzen ausgestattet, über die sich die Grundfunktionalität schnell erweitern lässt.
Flexibel erweiterbar: Die Fusion-Boards von MikroElektronika sind mit Click-Board- und SiBRAIN-Steckplätzen ausgestattet, über die sich die Grundfunktionalität schnell erweitern lässt.
(Bild: MikroElektronika)

Ziel von MikroElektronika (MikroE) ist es, die Entwicklungszeiten von Embedded-Lösungen durch den Einsatz innovativer Hard- und Softwarelösungen auf Basis bewährter Standards drastisch zu verkürzen. Speziell für die verbreiteten PIC, dsPIC, PIC24, PIC32-Mikrocontroller (MCU) des US-amerikanischen Herstellers Microchip hat MikroE nun das Entwicklungsboard „Fusion for PIC v8“ vorgestellt.

Es ist laut Hersteller universell einsetzbar und soll besonders beim Rapid Prototyping seine Stärken ausspielen, da die Boards bereits mit den wichtigsten Komponenten und Schnittstellen zum Entwickeln zukunftsträchtiger Projekte ausgestattet sind.

Steckplätze für den neuen SiBrain-Standard an Bord

Nach eigenen Angaben hat MikroE das Fusion for PIC v8 komplett neugestaltet und mit Steckplätzen für SiBrain-Erweiterungskarten versehen – einem ebenfalls von MikroE entwickelten universellen, herstellerunabhängigen Steckplatzstandard für Mikrocontroller-Karten. MikroE verspricht, dass sich darüber unterschiedliche MCUs innerhalb ein und derselben Projektumgebung flexibel evaluieren lassen.

Über die integrierten fünf mikroBUS-Steckplätze auf dem Fusion for PIC v8 für die „Click Boards“-Peripheriesteckkarten können Anwender mehr als 1.000 verschiedene Funktionserweiterungskarten ausprobieren. Darüber hinaus bieten Standardsteckplätze für Displays die Möglichkeit, aus kapazitiven und resistiven TFT-Touchscreens in vier Größen zu wählen.

Codegrip für Debugging über WLAN

Laut Hersteller haben die Fusion-Boards ein Alleinstellungsmerkmal: Sie sind mit „Codegrip“ ausgestattet, dem nach eigenen Angaben weltweit ersten Tool für das erleichterte Debugging über WLAN. Der boardeigene Codegrip-USB-C-Debugger und -Programmer deckt zurzeit mehr als 1.640 Mikrocontroller ab und soll die Entwicklung in explosionsgefährdeten Umgebungen oder an abgesetzten und unzugänglichen Stellen ermöglichen.

Nebojsa Matic, Mastermind und CEO von MikroE, erklärt: „Für die maximale Zeitersparnis hat MIKROE für die Embedded-Entwickler können aus einer Vielfalt an Fusion-Entwicklerboards für verschiedene Mikrocontroller-Architekturen das Produkt wählen, das optimal zu ihrem Entwurf passt.“

Betrieb mit unterschiedlichen Stromquellen möglich

Fusion for PIC v8 decke die gesamte MCU-Palette der PIC-Familie von Microchip ab. Die Einrichtung und Feinabstimmung seien unkompliziert und intuitiv gestaltet und die Boards sollen Entwicklern einen Erfahrungsschatz in puncto Projektentwicklung an die Hand geben, „mit dem diese in kürzester Zeit hervorragende Ergebnisse liefern können“.

Die DevBoards Fusion for PIC v8 sind laut Hersteller robust, kompakt und langlebig. Zur Ausstattung gehört ebenfalls ein Stromversorgungsmodul mit sorgfältig ausgelegter und rauschfreier Regelung, Filterung und Verteilung der Versorgungsspannung. Die Boards können laut MikroE an einer Vielzahl von Energiequellen betrieben werden. Zum Fusion for PIC v8 gehöre zudem die kostenfreie lebenslange Aktualisierung mit neuen Mikrocontrollern.

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