Elektromobilität

Elektronische Wirkstromzähler in Ladestationen für Elektroautos

| Redakteur: Thomas Kuther

Bild 2: Elektronische Wirkstromzähler vom Typ 7E überwachen die wichtigen Parameter während des Ladevorgangs.
Bild 2: Elektronische Wirkstromzähler vom Typ 7E überwachen die wichtigen Parameter während des Ladevorgangs. (Bild: Finder)

Die Steuerung überwacht auch den Ladevorgang an der Station. Das besondere an dem Ladevorgang gemäß der neuen Norm IEC 61851 ist, dass eine Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug stattfindet. Mit diesem so genannten „intelligenten Laden“ kann der Ladevorgang optimal gesteuert werden. Neben der Kommunikation mit dem Fahrzeug ist natürlich eine genaue Messung der relevanten Ladeparameter, wie Strom und Spannung, notwendig.

Dazu setzt man bei Beck IPC elektronische Wirkstromzähler vom Typ 7E von Finder ein (Bild 2). Diese Zähler verfügen über eine M-Bus-Schnittstelle, über die die Steuerung die Ladeparameter auslesen kann. Gemessen werden dabei aktuelle Werte für Strom, Spannung und Leistung sowie der gesamte Energieverbrauch während des Ladevorgangs. „Das Monitoring dieser Parameter“, so Ewe weiter, „ist für die genaue Steuerung des Ladevorgangs sehr wichtig.“

Abrechnung des Stromverbrauchs via RFID

Bild 3: Im eCharging Portal steht eine Vielzahl an Informationen zu den einzelnen Ladevorgängen zur Verfügung.
Bild 3: Im eCharging Portal steht eine Vielzahl an Informationen zu den einzelnen Ladevorgängen zur Verfügung. (Bild: Finder)

Die Kommunikation mit der eCharging Wallbox vor Ort geschieht über ein integriertes 4,2-Zoll-Touchdisplay. Um die Benutzer zu identifizieren wird die RFID-Technik verwendet. Der Nutzer hält dazu seine persönliche RFID-Karte vor das integrierte Lesegerät, wodurch die Ladestation freigeschaltet wird. Anschließend kann der Ladevorgang beginnen.

Die Historie sämtlicher Ladevorgänge, die verbrauchte Energie pro Ladevorgang und viele weitere Daten werden in der Datenbank auf dem eCharging Portal (Bild 3) gespeichert. Die Energiekosten können dort vorgegeben werden, sodass sich problemlos eine Abrechnung erstellen lässt.

Optimale Zusammenarbeit zwischen Mittelständlern

Dass sich Beck IPC bei den elektrotechnischen Komponenten voll auf Finder verlässt, ist kein Zufall. „Mit einem mittelständischen Unternehmen wie Finder können wir optimal zusammenarbeiten“, meint Ewe. Neben einem umfassenden Produktportfolio sei vor allem das Engagement des Unternehmens entscheidend. Dies betreffe sowohl die gute Zusammenarbeit mit dem Vertrieb als auch die Bereitschaft in einem sich dynamisch entwickelnden Markt, wie der Elektromobilität, zu investieren. „Bei Finder können wir uns sicher sein, dass uns das Unternehmen auch in Zukunft in diesem Markt unterstützt, selbst wenn sich die Anforderungen der Norm einmal ändern sollten“, fasst Ewe zusammen.

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