Nachhaltigkeit

Elektron setzt in der Fertigung auf kurze Wege und Umweltschutz

| Redakteur: Franz Graser

Eines der Elektron-Projekte ist das energetisch sanierte Firmengebäude. Dabei wurden sowohl die Dachflächen als auch die Fassade mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet.
Eines der Elektron-Projekte ist das energetisch sanierte Firmengebäude. Dabei wurden sowohl die Dachflächen als auch die Fassade mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet. (Bild: Elektron)

Der Elektronikfertigungsbetrieb Elektron aus dem fränkischen Weißenohe hat eine Drei-Punkte-Strategie für nachhaltige Produktion formuliert. Das Unternehmen baut auf kurze Transportwege, Energieeffizienz sowie hohe Flexibilität beim Materialeinkauf.

„Im Vergleich zur Konkurrenz aus Asien ist es unsere große Stärke, dass wir kurze Transportwege haben, damit die Umwelt schonen und nahe beim Kunden sind“, findet Wolfgang Peter, der bei Elektron für die strategische Unternehmensentwicklung verantwortlich ist.

Zwar sei er sich bewusst, dass seine Kunden bei größeren Stückzahlen auch in Asien Vergleichspreise einholen. Dennoch ist sich Peter sicher: „Der Nachhaltigkeitsgedanke ist ein absolutes Entscheidungskriterium in unserer Branche geworden. Unser Ziel ist es, Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz in Einklang zu bringen.“

Damit nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle ein, die vom auch vom Freistaat Bayern bestätigt wurde: Ende vergangenen Jahres zeichnete Umweltstaatssekretärin Melanie Huml (CSU) den Betrieb mit der Urkunde zum Umweltpakt Bayern aus.

Seit der Neugründung 2009 hat sich das Unternehmen der Umweltmanagementnorm ISO 14001 verschrieben und den Firmensitz in Weißenohe energetisch saniert. Dabei wurden sowohl die Dachflächen als auch die Fassade mit Photovoltaik ausgestattet. Zudem sind die konsequent umweltgerechte Abfallentsorgung, die Reduktion des Energie- und Wasserverbrauchs und die Vermeidung von Schadstoffemissionen zentrale Bausteine in der Unternehmensphilosophie von Geschäftsführer Frank Streit.

Damit nicht genug: Die nächsten Maßnahmen sind schon geplant. Künftig will der Fertigungsdienstleister für elektronische Komponenten über eine Wärmerückgewinnung noch mehr Energie einsparen.

Aber nicht nur in der Produktion, sondern auch im Dienstleistungsbereich steht der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund. „Weniger Aufwand, geringere Kosten und Flexibilität“, beschreibt Stratege Wolfgang Peter die Vorteile für Kunden, wenn Elektron den Material-Einkauf und die Disposition mit übernimmt: „Der Kunde erspart sich die kostspielige Lagerhaltung und die zeitintensive Suche. Durch unser Lieferantennetzwerk garantieren wir eine Langzeitverfügbarkeit, so dass wir auch bei Nachserien stets flexibel reagieren können.“

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 38136470 / EMS)