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Elektromobilität: Die Qualität des Hochvolt-Bordnetzes verifizieren

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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Das CSM HV-Messsystem misst Strom und Spannung direkt an den Hochvolt-Leitungen.
Das CSM HV-Messsystem misst Strom und Spannung direkt an den Hochvolt-Leitungen.
(Bild: CSM)

In modernen Elektrofahrzeugen sind über das Hochvolt-Bordnetz unterschiedliche Verbraucher mit der Hochvoltbatterie verbunden. Durch die verwendeten Inverter und Wandler treten im Hochvolt-Bordnetz Strom- und Spannungswelligkeiten auf, die zu Schäden und Ausfällen von Komponenten führen können.

Um das zu vermeiden, muss das gesamte Hochvolt-Bordnetz im Fahrzeug während der Entwicklung und bei der Fahrzeugabnahme messtechnisch verifiziert werden. Für diese Verifikation nicht nur im Prüfstand, sondern auch im Fahrbetrieb, eignen sich die HV Breakout-Module der CSM Computer-Systeme-Messtechnik in Verbindung mit vMeasure exp oder CANape von Vector Informatik. Das CSM HV-Messsystem kann in gleicher Weise auf Komponenten-Prüfständen oder in Klima-Rollenprüfständen eingesetzt werden.

Strom und Spannung direkt messen

Die HV-Breakout-Module ermöglichen es dem Anwender, Strom und Spannung direkt in den Hochvolt-Leitungen zu messen. Unterstützt durch EtherCAT mit einer Datenrate von bis zu 1 MS/s, lassen sich auch kurze Spannungsspitzen zu erfassen. Die Vector Software analysiert alle Messdaten synchron in Echtzeit. Parallel werden alle benötigten Steuergeräte-Messdaten aufgezeichnet. Gleichzeitig mit der Echtzeit-Analyse aller Signale der HV-DC-Stromkreise eines HV-Bordnetzes können auch die Daten aller Fahrzeugbusse und Steuergeräte analysiert werden.

Der Hersteller liefert auf Anfrage Breakout-Module mit HV-Leitungen, Steckern und Buchsen in der jeweils gewünschten Einsatzlänge. Damit lässt sich ein einfacher und wiederverwendbarer Einbau in Fahrzeuge durchführen

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