Wissensmanagement

Wissensdatenbank für die Elektromobilität

| Redakteur: Gerd Kucera

WTI hat mit der DIN Software GmbH eine Kooperationsvereinbarung getroffen, eine Datenbank „Normen zur Elektromobilität“ aufzubauen. Sie enthält Vornormen, Normen und einige technische Regeln aus dem Bereich Elektromobilität. Überwacht werden die Regelwerke DIN, EN, ISO und IEC. Der Kernbestand bezieht sich auf Elektrofahrzeuge.

Derzeit gibt es einen Prototyp der Wissensplattform. Interessierte der Elektromobilität können über diesen Prototypen in der neuen Datenbank recherchieren und erhalten einen ersten Überblick. Für weiterführende Information muss eine Registrierung für den kostenpflichtigen Zugang erfolgen. WTI-Kunden steht die Normendatenbank zur Elektromobilität über ihren Zugang zur Verfügung.

Wer ist die WTI-Frankfurt eG? Das Wissenschaftlich Technische Informationszentrum Frankfurt (WTI-Frankfurt eG) ist eine von ehemaligen Mitarbeitern der FIZ Technik gegründete Genossenschaft. Zum 1. Januar 2011 wurde der Geschäftsbetrieb aufgenommen. Mit der Übernahme und Fortführung der Informationsservices von FIZ Technik ist WTI-Frankfurt der nach eigenen Angaben führende Anbieter von technisch-wissenschaftlichen Fachinformationen in Deutschland. Die Genossenschaft befasst sich mit den Themen Wissensbeschaffung, Wissenserschließung und Wissenstransfer. Dazu bündelt das Unternehmen umfassendes, weltweites Ingenieurwissen in seinen Datenbanken, erschließt es mit semantischen Techniken unter Einsatz des deutsch-englischen Thesaurus „Technik und Management“ und bereitet es für zielgenaues Auffinden in modernen Suchsystemen auf.

WTI mit seinem Sitz in Frankfurt am Main und einer Außenstelle an der Technischen Informationsbibliothek in Hannover beschäftigt insgesamt 30 feste Mitarbeiter sowie rund 150 freie Mitarbeiter für die Auswertung der Fachliteratur.

Wissensdatenbank für die Elektromobilität

Die Elektromobilität zählen am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland zu den wichtigsten Zukunftsprojekten. Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler versprach, die Regierung werde die Forschung und Entwicklung durch flankierende Rahmenbedingungen tatkräftig unterstützen. Als richtungsweisende Maßnahme erteilte sein Ministerium im vergangenen Jahr dem hessischen Unternehmen WTI-Frankfurt eG den Auftrag, eine Wissensdatenbank für die Elektromobilität aufzubauen. Im Juni 2012 stellte WTI die neue Datenbank TEMotive erstmals vor. Zum Start umfasst die Datenbank 330.000 Literaturnachweise.

„Dieser Datenbestand wird sehr schnell wachsen“, weiß Manfred Jaksch, Vorstand bei WTI Frankfurt, „weil zu kaum einem anderen technischen Thema aktuell so viel publiziert wird, wie zur Elektromobilität.“ Gemeinsam mit seinem Experten-Team beobachtet Jaksch weltweit, was Fachleute in Zeitschriften, Forschung- und Kongressberichten, Dissertationen und Online-Publikationen über Elektromobilität veröffentlichen. Die Wissensmanager bei WTI selektieren relevante Beiträge, werten sie inhaltlich aus und erstellen für die TEMotive-Datenbank aussagekräftige Literaturnachweise.

Mit Hilfe der von WTI speziell für Ingenieure und Manager entwickelten Browser-Suchmaschine „TecFinder“ sei das Auffinden von Dokumenten selbst in sehr umfangreichen Datenbeständen mit Millionen von Dokumenten sehr einfach. Leistungsstarke Analysewerkzeuge führen laut WTI schnell und präzise zu den richtigen Informationen.

Wer nicht selbst recherchieren möchte, kann den Push-Dienst TecScan-Journal abonnieren, um über aktuelle Veröffentlichungen zur Elektromobilität jederzeit auf dem Laufenden zu sein.

Für weitere Informationen zu den Fachgebieten Chemische Technologie, Umwelt und Nachhaltigkeit hat WTI die Datenbanken CEABA und ESTEC im Portfolio. Themen wie Brennstoffzellen und zukunftsweisende Batterietechnik spielen darin eine zentrale Rolle und bilden so die perfekte Ergänzung zur TEMotive-Datenbank.

WTI-Dienst über Veröffentlichungen zur Elektromobilität

Seit 1. April dieses Jahres gibt es von WTI-Frankfurt einen neuen Service, um Entscheidungsträger in der Elektromobilität kontinuierlich mit hochwertigen Informationen zu versorgen. Die auf Rekordniveau gestiegenen Benzinpreise haben der öffentlichen Diskussion über elektrische Antriebe neue Nahrung geliefert. Dabei sehen deren Befürworter vor allem die Industrie in der Pflicht, Entwicklungen zur Elektromobilität noch engagierter als bisher voranzutreiben. Mit dem Journal „Elektromobilität“ will WTI Manager und Ingenieure unterstützen und den für diese Branche lebenswichtigen Wissenstransfer intensivieren. WTI verschickt alle vier Wochen ein elektronisches Journal im PDF-Format (nicht kostenfrei), das über aktuelle Veröffentlichungen zur Elektromobilität informiert.

Branchen-Profis bekommen mit den WTI-Journalen die Grundlage für strategische oder technische Entscheidungen fertig aufbereitet serviert, so WTI, damit sparen die Experten wertvolle Zeit für die Informationsrecherche, auch das langwierige Durchforsten Tausender Treffer nach Suchen im Internet ist hinfällig.

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