Energieeffiziente Mobilität

Drei neue Rekorde beim Shell Eco-marathon Europe

| Redakteur: Peter Koller

Öko-Renner vor Riesenrad: Rotterdam bot dem Shell Eco-marathon Europa eine farbenfrohe Kulisse
Öko-Renner vor Riesenrad: Rotterdam bot dem Shell Eco-marathon Europa eine farbenfrohe Kulisse (Fotos: Shell Eco-marathon Europe 2012)

Wie weit kommt man mit einer kWh Leistung oder einem Liter Treibstoff? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Shell Eco-marathon. Der europäische Teil des weltweiten Energieeffizienz-Wettbewerbs für Schüler- und Studentenfahrzeuge fand am Wochenende in Rotterdam statt – und endete mit drei neuen Rekorden.

Nach drei Jahren auf dem brandenburgischen Lausitzring fand der Eco-marathon 2012 erstmals auf einem Straßenkurs in der Rotterdamer Innenstadt statt. Das erhöhte den Schwierigkeitsgrad, da zum Beispiel nun fünf 90-Grad-Abbiegungen zu meistern waren. Der Wechsel scheint dem Wettbewerb nicht geschadet zu haben, wie drei neue Rekorde belegen:

  • In der Urban Concept Kategorie der relativ alltagsnahen Fahrzeuge kam das französische Team Electricar Solutions auf eine Reichweite von 262,6 km pro kWh – eine Steigerung um 29,6 km pro kWh.
  • Die DTU Roadrunners der TU Dänemark erzielten in der gleichen Kategorie 611,1 km pro Liter Treibstoff, ein Plus von 102,1 km.
  • In der Prototypen-Gruppe kam das niederländische MAC Eco Team mit einem GTL-Antrieb (Gas-to-Liquid) auf 416,3 km pro Liter, ein Zuwachs um 138 km.

Impressionen vom Shell Eco-marathon Europe 2012 finden Sie in der Bildergalerie, die ersten 18 Bilder zeigen die Sieger-Fahrzeuge.

Insgesamt gab es in sieben Kategorien Preise zu gewinnen, dazu kamen noch die sogenannten Off-Track-Awards für Kategorien wie Technische Innovation, Teamgeist oder Sicherheit. Zu den Gewinnern gehören auch mehrere Teams aus Deutschland: So siegte in der Kategorie der batterieelektrisch betriebenen Fahrzeuge das Team Lausitz Dynamics der Hochschule Lausitz, beim Solar award das Ecoteam-Zollernalb der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule Balingen. Den zweiten Platz im Bereich Wasserstoff-betriebene Fahrzeuge errang das Team proTRon der Fachhochschule Trier.

Insgesamt verzeichnete der viertägige Eco-marathon Europe in Rotterdam rund 40.000 Teilnehmer und Besucher. Die Bilanz von Norman Koch, Global Technical Diredtor, Shell Eco-matathon europe: "Der harte Wettbewerb zwischen den Teams hat zu einer enormen Leistungsdichte geführt und die Teams haben den Umstieg auf den neuen Straßenkurs enorm schnell geschafft."

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