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Elektroindustrie verbucht erstmals seit Februar steigende Aufträge

Redakteur: Sebastian Gerstl

Die deutsche Elektroindustrie arbeitet sich langsam aus dem Corona-Tief. Zum ersten Mal seit Februar verbuchte die Branche im September ein leichtes Plus bei den Bestellungen. Allerdings zeichnet sich bereits eine neuerliche Trübung der Stimmung ab.

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Die deutsche Elektroindustrie sieht einen leichten Aufwärtstrend, erstmals seit Februar 2020 sei im September die Auftragslage wieder etwas gewachsen. Die aktuelle Verschärfung der Corona-Lage trübt die Stimmung über den weiteren Jahresverlauf allerdings wieder.
Die deutsche Elektroindustrie sieht einen leichten Aufwärtstrend, erstmals seit Februar 2020 sei im September die Auftragslage wieder etwas gewachsen. Die aktuelle Verschärfung der Corona-Lage trübt die Stimmung über den weiteren Jahresverlauf allerdings wieder.
(Bild: Monika Skolimowska/ZB/dpa)

Die Aufträge legten um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie der Branchenverband ZVEI am Montag in Frankfurt mitteilte. „Allerdings war der September des Vorjahres ein recht schwacher Monat gewesen, sodass die Messlatte entsprechend tiefer lag“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.

Insgesamt schloss die Branche das dritte Quartal sowie die ersten neun Monate mit einem Minus ab. Im Zeitraum Januar bis September sanken die Bestellungen um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Erneute Trübung zeichnet sich bereits ab

Die Produktion verringerte sich um 8,7 Prozent. Der Branchenumsatz lag mit insgesamt 130,3 Milliarden Euro um 8,1 Prozent unter dem Wert der ersten neun Monate 2019.

Zwar hellte sich das Geschäftsklima in der Branche im Oktober auf und lag erstmals seit Februar wieder leicht über der Null-Linie. „Allerdings fand die jüngste Erhebung größtenteils noch vor den neuerlichen Corona-Beschränkungen statt“, sagte Gontermann. Eine erneute Stimmungseintrübung hält der Ökonom daher für nicht unwahrscheinlich.

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