Elektroautos mit mobiler Ladesäule für die Schuko-Steckdose laden

| Redakteur: Kristin Rinortner

Auch eine Variante mit CEE-Stecker, also zum schnelleren Laden mit Drehstrom, steht zur Verfügung. Auf der Fahrzeugseite gibt es weltweit drei unterschiedliche Steckertypen, je nach Region, in die das Fahrzeug ausgeliefert wird. Die Einzelkomponenten des IC-CPD sind weltweit nach allen gängigen Normen zertifiziert, genauso wie das Gesamtsystem.

Leistungen bis 11 kW verkürzen Ladezeiten erheblich

Während üblicherweise Standardladesysteme über eine Haushaltssteckdose maximal 3,7 kW schaffen, liefert das Ladesystem aus Stuttgart bis zu 32 A einphasig und 16 A dreiphasig. Das entspricht Leistungen bis zu 11 kW und bedeutet entsprechend verkürzte Ladezeiten.

Produziert wird das mobile Ladesystem zusammen mit dem Industriepartner Heidelberger Druckmaschinen, der die ausgeklügelte Elektronik im Inneren der Box entwickelt hat.

Das Ladesystem wird 2018 auf den Markt kommen und zunächst ausschließlich an Automobilhersteller vertrieben. Später sollen es laut Hersteller auch Privatkunden kaufen können.

Ab dem 3. Quartal 2018 wird das Unternehmen ergänzend dazu eine App fürs Smartphone anbieten, die den Ladezustand der Batterie anzeigt und darüber informiert, wie lange das Laden noch dauert. Weitere Nutzungsmöglichkeiten mit der App sind denkbar.

So könnte die App beispielsweise eine Tankkarte ersetzen, wenn der Fahrer eines Elektro-Dienstwagens zuhause laden und den Strom automatisch dem Arbeitgeber in Rechnung stellen möchte. Außerdem könnte die App beim Laden immer den günstigsten Stromtarif „anzapfen“.

Ladesystem für den Design Award nominiert

Auch beim Design setzt das Mode-2-Ladesystem mit IC-CPD Maßstäbe. Deshalb wurde es für den German Design Award 2018 nominiert. Die Control-Box hat abgerundete Kanten, eine abgesenkte Bedienfläche sowie einen Arretierungsmechanismus für die austauschbaren Netzpeitschen.

Dennoch bietet das Ladesystem genügend Raum, damit die Automobilhersteller ihr eigenes Markenimage einbringen können, etwa durch unterschiedliche Farben, Zierelemente oder Logos. Knezar: „Die Nominierung zum German Design Award bestärkt uns darin, großen Wert auf das Design zu legen.“

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