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Elektrisch fahren mit Ökostrom und frei von EEG-Subventionen

| Redakteur: Margit Kuther

Für Porsche-Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb: Emissionsfreie Stromladung und weltweit einsetzbare Ladegeräte
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Für Porsche-Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb: Emissionsfreie Stromladung und weltweit einsetzbare Ladegeräte (Bild: Porsche)

Emissionsfreie Stromladung und weltweit einsetzbare Ladegeräte für Porsche-Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb.

Mit der Weltpremiere des Panamera S E-Hybrid als erster Plug-in-Hybrid seiner Klasse auf der Messe Auto Shanghai 2013 verbindet Porsche ein integriertes Gesamtkonzept: Es umfasst alle Bereiche des elektrischen Fahrens, vom Ladezubehör über die Installation der Infrastruktur bis hin zur Bedienung per Smartphone. Für Deutschland hat Porsche darüber hinaus ein Ökostrom-Angebot definiert, das die Versorgung der Plug-in-Modelle mit CO2-frei erzeugter Energie garantiert.

Grundgedanke des Plug-in-Hybridantriebs ist effizientes Autofahren möglichst ohne Emissionen. Die neue E-Hybrid-Generation, die Porsche in diesem Jahr mit dem Panamera erstmals auf den Markt bringt, erfüllt diese Voraussetzung. Egal ob an der heimischen Garagensteckdose, in der Firmentiefgarage oder auf dem Hotelparkplatz im Ausland – vollständig aufgeladen bieten neue Hochleistungsbatterien Reichweiten, die auch in großen Stadtzentren und ländlichen Gebieten rein elektrisches Fahren zuverlässig ermöglichen. Allerdings sind damit nur die lokalen Emissionen gleich null: Um eine komplett abgasfreie elektrische Fahrt zu gewährleisten, muss auch der verbrauchte Strom ohne Emissionen erzeugt werden.

Porsche und LichtBlick SE setzen auf „AntriebsEnergie“

Porsche hat daher in Zusammenarbeit mit dem Marktführer für Ökostrom in Deutschland, der LichtBlick SE, ein Angebot mit der Bezeichnung „AntriebsEnergie“ zusammengestellt. Der gesamte Strom für diesen Tarif stammt aus erneuerbaren Energiequellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. AntriebsEnergie ist ein rein marktwirtschaftlich kalkuliertes Angebot mit dem Stromkunden in Deutschland auf Subventionen durch die Allgemeinheit nach dem Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) verzichten. Zusätzlich wird durch den Stromeinkauf der Neubau von Öko-Kraftwerken initiiert und für jeden Kunden stellt LichtBlick monatlich einen Quadratmeter Regenwald unter Schutz.

Lückenloses Gesamtkonzept für E-Hybrid-Kunden

Wie Strom nicht gleich Strom ist, so unterscheiden sich je nach Land und Region auch die Stecker- und Steckdosentypen sowie Netzspannungen und -frequenzen. Für den Panamera S E-Hybrid, der als Weltauto künftig auf allen Kontinenten fahren wird, hat Porsche unabhängig vom Stromangebot ein integriertes Gesamtkonzept für alle Märkte entwickelt. Mit E-Mobility hat das Unternehmen ein komplettes Paket geschnürt, aus dem sich die Kunden je nach Bedarf bedienen können.

Die zentrale Rolle spielt dabei das speziell entwickelte und im Serienumfang des Fahrzeugs enthaltene Porsche Universal-Ladegerät (AC). Es stellt die Verbindung zwischen der Ladeschnittstelle des Fahrzeugs und verschiedensten Steckdosenarten her und versorgt das Auto so zuhause und unterwegs mit Wechselstrom. Neben dem Ladeequipment sind aber auch individuelle Lösungen für die Installation der Ladeinfrastruktur sowie die bequeme Bedienung der Lade- und Komfortfunktionen des Fahrzeugs über eine Smartphone App Teil des E-Mobility Konzepts.

„AntriebsEnergie“: Der Tarif im Detail für Auto und Haushalt

Porsche vermittelt das Stromangebot aus ausschließlich erneuerbaren Energien als logische Ergänzung zur Markteinführung des neuen Panamera Plug-in-Hybrid. Es gilt wie bei anderen Tarifen für den gesamten Haushaltsanschluss, wird nach dem Anbieterwechsel zu LichtBlick freigeschaltet und über den Hauptstromzähler erfasst. Dabei wird mindestens ein Drittel des Stromes in neuen Wasserkraftwerken erzeugt. Damit ist sichergestellt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefördert wird. Das Angebot, dessen Herkunft vom TÜV zertifiziert wird, erfüllt so die strengen Kriterien des vom Verein Energievision und seinen Trägern Öko-Institut und der Verbraucherzentrale NRW vergebenen „ok-power“ Gütesiegels.

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Keine Vereinheitlichung, das ist und bleibt das tragende Dilemma beim elektrischen...  lesen
posted am 18.10.2014 um 10:24 von Unregistriert


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