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Electronica kompakt: Elektronikfachmesse findet mit Hybridkonzept statt

Redakteur: Sebastian Gerstl

Ein positives Signal für die Elektronikindustrie: Die Electronica soll wie angekündigt vom 10. bis 13. November 2020 stattfinden. Aufgrund der anhaltenden Reisebeschränkungen in einigen Ländern will die Messe ein hybrides, kompaktes Konzept mit Präsenz- und digitalen Angeboten bieten.

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Die Electronica soll in hybrider Form, als Kompaktmesse mit digitalen Zusatzangeboten, am geplanten Zeitpunkt stattfinden. „Wir haben gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ein sehr schlüssiges Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet, das es ermöglicht, auch in diesen Zeiten Messen erfolgreich zu veranstalten und der Branche die Gelegenheit gibt, sich wieder persönlich auszutauschen,“ sagt Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München.
Die Electronica soll in hybrider Form, als Kompaktmesse mit digitalen Zusatzangeboten, am geplanten Zeitpunkt stattfinden. „Wir haben gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ein sehr schlüssiges Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet, das es ermöglicht, auch in diesen Zeiten Messen erfolgreich zu veranstalten und der Branche die Gelegenheit gibt, sich wieder persönlich auszutauschen,“ sagt Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München.
(Bild: Messe München GmbH)

Mit der Electronica, die vom 10. bis 13. November 2020 stattfindet, will die Messe München ein positives, aufmunterndes Zeichen für die Elektronikindustrie setzen.Da in einigen Ländern weiterhin Reisebeschränkungen gelten, die eine Präsenz auf der deutschen Fachmesse erschweren, erweitert die Electronica in diesem Jahr ihr Angebot: Neben einem kompakten Messekonzept, in dem die gewohnten Themenbereiche der electronica vertreten sind, sollen digitale Angebote die Veranstaltung ergänzen.

Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München, blickt anlässlich des angepassten Konzepts zuversichtlich auf den kommenden Herbst: „Wir freuen uns sehr, dass die Electronica stattfinden kann. Auch wenn wir die Gesamtfläche verkleinern, bieten wir mit diesem Format Ausstellern die Möglichkeit, sich sowohl in den Hallen als auch digital dem globalen Markt zu präsentieren. Gleichzeitig können Besucher der electronica wie gewohnt in München beiwohnen oder weltweit virtuell an der Veranstaltung teilnehmen.“

Zu den zusätzlichen Angeboten zählen digitale Messestände sowie Konferenzübertragungen. So können sich Kunden über Trends in den Bereichen Automotive, Embedded, IIoT, 5G, Medical Electronics und Smart Energy auch dann informieren, wenn sie nicht in München präsent sein können. Wie bereits im Jahr 2018 ergänzt die SEMICON Europa mit Lösungen aus dem Bereich der Halbleiterfertigung das Messeangebot der Electronica.

Digital erweitertes Format erhält Zustimmung aus der Branche

Aussteller begrüßen die Erweiterung des Messekonzept um digitale Angebote. Kurt Sievers, CEO NXP Semiconductors und Fachbeiratsvorsitzender der electronica, unterstreicht: „Die Electronica ist als Branchentreffpunkt unverzichtbar. Für uns als Aussteller ist es wichtig, auch und gerade in diesem Jahr unsere Innovationen zu präsentieren und intensiven Dialog mit unseren Kunden zu pflegen. Angesichts der aktuellen Situation ist die Entscheidung richtig und wichtig, Teile des Messeangebotes zu digitalisieren und damit den besonderen Umständen in innovativer Art und Weise gerecht zu werden.“

Wie stark sich COVID-19 auf die Elektronikbranche ausgewirkt hat, erläutert Christoph Stoppok, Leiter des Bereichs Components, Mobility & Systems beim Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI): „Die Corona-Pandemie hat bei einigen Unternehmen zu Umsatzrückgängen geführt. Umso wichtiger ist es, dass die Electronica der Branche in diesem Jahr wie gewohnt eine Plattform bietet, um wirtschaftlich wieder Aufschwung zu gewinnen“.

Laut einer aktuellen Mitgliederbefragung des Branchenverbandes wirkt sich die Corona-Pandemie spürbar auf die Geschäftszahlen der Unternehmen aus. So sei zum Beispiel mit einem durchschnittlichen Umsatzrückgang von 14 Prozent zu rechnen.

Schutz- und Hygienekonzept soll einen sicheren electronica Besuch ermöglichen

Aufgrund der aktuellen Situation werden besondere Maßnahmen getroffen, um auch in Zeiten von Corona den Schutz und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, die sich an den derzeitigen Regeln des täglichen Lebens orientieren. „Wir haben gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ein sehr schlüssiges Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet, das es ermöglicht, auch in diesen Zeiten Messen erfolgreich zu veranstalten und der Branche die Gelegenheit gibt, sich wieder persönlich auszutauschen“, bestätigt Falk Senger.

Weitere Details zur Electronica 2020 sind auf der Veranstaltungs-Website abrufbar.

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