Einsteiger-Oszilloskop: Günstiges Grundgerät mit drei optionalen Erweiterungsmodulen

| Redakteur: Hendrik Härter

Die Serie SDS200X-E ist ein leistungsstarkes Einsteiger-Oszilloskop, zu dem es drei opionale Erweiterungsmodule gibt.
Die Serie SDS200X-E ist ein leistungsstarkes Einsteiger-Oszilloskop, zu dem es drei opionale Erweiterungsmodule gibt. (Bild: Siglent)

Als tägliches Werkzeug lässt sich die Serie SDS2000X-E von Siglent nutzen: Mit einer Bandbreite bis 350 MHz bietet das Oszilloskop alles, was der Messtechniker von einem Einstiegsgerät erwartet.

Ein Oszilloskop mit zwei Eingangskanälen bietet Siglent mit dem SDS2000X-E und erweitert die bestehende Serie mit einer Bandbreite bis 350 MHz. Erst vor kurzem hat Rivale Rigol mit dem MSO5000 ebenfalls ein Oszilloskop mit maximal 350 MHz auf den Markt gebracht. Das E steht für Economic und unterstreicht laut Hersteller den attraktiven Preis kombiniert mit dem Funktionsumfang. Die maximale Abtastrate von des Oszilloskops beträgt 2 GS/s und der Erfassungspeicher 28 Mpkt. Hinzu kommt eine Kurven-Updaterate von bis zu 110.000 wfm/s, mit der sich Fehler auffinden und beheben lassen. Der digitale Trigger, das rauscharme Frontend und eine vertikale Einstellung von 500 µV/div erlauben es dem Anwender, spezifische Details zu erkennen.

Die FFT-Funktion bis zu 1 Mio. Punkte erlaubt Analysen im Frequenzbereich. Der serielle Bus-Trigger und die Bus-Dekodierung von I²C, SPI, UART, CAN oder LIN ermöglichen die Analyse auf der Datenebene der Buskommunikation. Der segmentierte Speicher, zusammen mit den Trigger-Funktionen helfen dabei, seltene Fehler zu erfassen und zu überwachen. Die Bode-Plot-Funktion des Oszilloskops zusammen mit einem externen Signal-Generator misst Filter oder es lässt sich die Stabilität von rückgekoppelten Regelschleifen bestimmen, indem Phasen- und Betragsreserve gemessen wird. Alle Funktionen sind bereits standardmäßig in der Serie SDS2000X-E enthalten. Ergänzend zur Grundausstattung bietet der Hersteller drei optionale Erweiterungsmodule: Modul 1: zusätzliche 16 digitale Eingangskanäle, Modul 2: ein einkanaliger, arbiträrer Signal Generator und Modul 3: WiFi-Konnektivität. Das flexibel einsetzbare Oszilloskop eignet sich für Messungen an analogen Schaltungen. Als Startpreis ruft Siglent 539 Euro aus.

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