Registrierungspflichtiger Artikel

Einfluss der Kondensatorentoleranz auf die Nennfrequenz von Quarzen

Autor / Redakteur: Gerd Reinhold * / Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

In Oszillatorschaltungen geht der Trend bei Schwingquarzen immer mehr zu kleineren Bauformen, auch wenn damit die Abstimmung komplexer werden kann. Kleinere Bauformen verfügen über höhere ESR-Werte als größere Bauformen bei gleicher Frequenz. Dies wirkt sich erheblich auf die Anschwingsicherheit der Oszillatorschaltung aus.

Firmen zum Thema

Auf die richtige Schwingung kommt es an: Die Nennfrequenz eines Quarzes in einer Oszillatorschaltung hängt auch von der Lastkapazität ab.
Auf die richtige Schwingung kommt es an: Die Nennfrequenz eines Quarzes in einer Oszillatorschaltung hängt auch von der Lastkapazität ab.
(Bild: Clipdealer)

Um ein sicheres Anschwingen zu gewährleisten, werden die Werte der Lastkapazitäten niedriger gewählt. Wichtig ist dabei zu bedenken, dass Quarze mit einer niedrigeren Lastkapazität CL – z.B. mit 12 pF – deutlich ziehempfindlicher (TS (ppm/pF)) sind, als solche, die mit z.B. 30 pF spezifiziert sind.

Jeder Grundwellenquarz hat eine gewisse Ziehfähigkeit, die, einfach ausgedrückt, von der Baugröße, der Frequenz und der Lastkapazität des Quarzes abhängig ist.