Einfache Konfiguration und Programmierung einer Smart-MCU

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Schlanker, schneller, über Plug-Ins nach Bedarf konfigurierbar

Auch Atmel Studio 7.0 wurde komplett überarbeitet. Umfasste die Vorgängerversion noch die komplette Toolchain und die ASF-Versionen für sämtliche Mikrocontroller von Atmel, erlaubt nun ein stark vereinfachter Web-Installer die gezielte Auswahl jener Toolchain- und ASF-Komponenten, die vom Entwickler auch tatsächlich gebraucht werden. Die Gruppierung erfolgt dabei nach 8-Bit AVR, 32-Bit AVR und ARM-Architektur. So wird nicht nur der Speicherbedarf der Festplatten, sondern auch die Größe des Downloads reduziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Visual Studio Engine geschenkt, die die Basis für die in Atmel Studio integrierte Entwicklungsplattform ist. Dank der Visual Studio Isolated Shell (Version 2013) wird nicht nur die Startzeit verkürzt, auch die Benutzerumgebung reagiert schneller auf Eingaben und die IDE wirkt aufgeräumter und ist besser an persönliche Bedürfnisse anpassbar. Nutzer von Atmel Studio 7.0 haben außerdem Zugriff auf die aktuellste Version von Visual Assist der Firma Whole Tomato Software. Ein sehr hilfreiches Feature ist hierbei die kontext-sensitive Hilfe im Editor und in der IO-View. Wird der Cursor beispielsweise auf einer Timer Counter-Variable positioniert, dann kann der Nutzer durch das Drücken von F1 die Stelle im Datenblatt öffnen, an der sich die genaue Beschreibung der besagten Variable befindet.

Bildergalerie

Arduino-Nutzer profitieren von der Importfunktion für Arduino-Projekte. Diese erstellt ein C++-Projekt mit korrekten Include-Pfaden zur Arduino-Source-Code-Bibliothek. Zudem wurde das Hilfssystem verbessert: Sämtliche Updates erfolgen über den Atmel-Server und das Hilfspaket kann – je nach Bedarf – offline zur Verfügung gestellt werden. Die Nutzer werden benachrichtigt, sobald neue Updates zur Verfügung stehen. So ist die Dokumentation unabhängig von der künftig installierten Atmel Studio-Version. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Integration der Datenblätter in das Hilfssystem.

Das kostenlose Atmel Studio war bisher ausschließlich auf Mikrocontroller beschränkt. Die neueste Version integriert nun erstmals die nötige Toolchain für Mikroprozessoren der SAMA5-Cortex-A5-Serie. Damit wird die „Bare-Metal“-Entwicklung eines Mikroprozessors ohne ein Betriebssystem wie Linux stark vereinfacht.

Das Atmel Studio 7.0 / Atmel Start Paket stellt eine kostenlose Erkundungs- und Entwicklungsumgebung dar. Die integrierte Toolchain wird von Atmel selbst gepflegt und ist ohne Beschränkungen, weder in Bezug auf maximale Codegröße, Compiler-Optimierung oder zeitliche Nutzung. Durch die Unterstützung von Atmel-MCUs aller Leistungsklassen – vom kleinsten 8-Bit-AVR bis zum Cortex-A5-basierten SAMA5 – erhält der Nutzer zudem eine hochintegrierte Entwicklungsplattform.

Atmel Start ist ein Werkzeug zur Softwarekonfiguration, das den Nutzer nicht auf eine einzige IDE beschränkt, sondern eine offene Schnittstelle für Drittanbieter besitzt. Diese erhalten so Unterstützung für komplexe IoT-Projekte mit Cloud-Unterstützung. Und Anwender bekommen eine Plattform, die es ihnen ermöglicht, den richtigen Mikrocontroller entsprechend der Verfügbarkeit von Softwarekomponenten auszuwählen.

* Gregor Knappik hat jahrelange Erfahrung in der Software-Entwicklung und -Integration sowohl auf Mikrocontrollern als auch auf Mikroprozessoren.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:43620146)