Einfache Konfiguration und Programmierung einer Smart-MCU

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Ein Web-basiertes Tool für eine schnelle Projekterstellung

Atmel Start hilft dem Entwickler bei der Auswahl einer Smart ARM Mikrocontroller-Familie sowie bei der Konfiguration der benötigten Clocks, Pins, Komponenten, Treiber und Beispielprojekte. Danach wird alles in ein Atmel Studio-, Keil uVision- oder IAR-Projekt exportiert und kann auf einer lokalen Festplatte weiter bearbeitet werden. Derzeit werden folgende Atmel SMART ARM-Plattformen unterstützt: SAMD21, SAMD10/11/20, SAML21/22, SAMC21, wobei die Auswahl konsequent erweitert wird.

Das Atmel Start Web-Tool:

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  • listet die vorhandenen Software IPs entsprechend der Evalboard-/MCU-Auswahl auf und konfiguriert sie. Die Entwicklungen können dabei von Atmel oder auch von Drittanbietern stammen.
  • unterstützt die grafische Pin/Mux- und Clock-Konfiguration der MCU
  • verfügt über eine automatische Code-Generierung (Driver init, Clock Setup, Port Setup, Interrupt Handler).
  • erlaubt einen „on-the-fly“-Einblick in den Code während der Konfigurierung der Peripheren und der Softwarekomponenten.
  • ermöglicht einen Software-Download (CMSIS-PACK) in eine wählbare IDE (derzeit Atmel Studio, Keil uVision und IAR).
  • erlaubt das erneute Laden des erstellten Atmel Studio-Projektes in die Atmel Start-Umgebung, um die Konfiguration zu ändern oder Softwarekomponenten hinzuzufügen, bzw. zu entfernen.

Nun könnte der Eindruck entstehen, dass ein Web-basiertes Tool Atmel Start oder Atmel Studio andere IDEs ersetzt. Die Tools werden jedoch beide weiterhin explizit getrennt eingesetzt und sind damit weder ein Ersatz für eine IDE, noch für einen Debugger/Programmator. Sie helfen dabei, das Atmel-Ecosystem zu erkunden und eine neue Familie von Mikrocontrollern kennenzulernen, noch bevor irgendeine Software auf einem privaten Rechner installiert werden muss. Ferner bietet Atmel Start auch Drittanbietern (sogar solchen, die Open Source nutzen), die Möglichkeit, eigene Softwarekomponenten für andere Nutzer mit Hilfe einer skalierbaren Entwicklungsumgebung im Atmel Start System zu hinterlegen.

ASF 4.0 – Neue Treiberstruktur mit einfachem IO-System

Die nächste ASF-Generation in der Version 4.0 enthält das größte Upgrade seit der Einführung des Frameworks. Während das bisherige Modell als generische Plattform für 8-Bit AVR, 32-Bit AVR und Smart ARM diente, ist das neue ASF jeweils für die entsprechende MCU-Architektur optimiert.

Die Performance gegenüber einem generischen Treibermodell wurde gesteigert. Allem voran wurde allerdings der Flash- und RAM-Verbrauch gesenkt, da lediglich die ausgewählte MCU-Architektur unterstützt wird. Um auch Einsteigern die Arbeit mit der MCU zu vereinfachen, wurde ein einfaches IO-System eingeführt, das nicht POSIX-kompatibel ist.

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