Physikalische Modellierung

Einfache Integration mehrerer physikalischer Domänen in der Antriebsstrangmodellierung

| Redakteur: Thomas Kuther

MathWorks hat eine neue Version von SimDriveline vorgestellt, mit der die Integration verschiedener physikalischer Domänen in der Antriebsstrangmodellierung vereinfacht wird – einschließlich des Wärmeverlusts in Getrieben, in elektrischen Magnetspulen und in hydraulisch betriebenen Kupplungen.

SimDriveline basiert auf der Simscape-Technologie von MathWorks und unterstützt Ingenieure bei der Modellierung und Simulation von mechanischen Systemen in Simulink für eine Vielzahl von Anwendungen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen.

Systeme in derselben Umgebung einfach modellieren

Mit der SimDriveline-Software können Teams sowohl einfache als auch komplexe Systeme in derselben Umgebung einfacher modellieren als mit signalbasierten oder Eingabe/Ausgabe-Methoden. Die Erweiterungen in SimDriveline beinhalten Getriebeverlustmodelle, die Reibungsverluste beim Ineinandergreifen von Zahnrädern sowie rotatorische Dämpfungsverluste an den Wellen für Effizienzuntersuchungen erfassen, und erlauben somit genauere und effizientere Simulationen für Systeme mit mehreren gleichzeitigen Kupplungsvorgängen.

Weitere Bibliotheken für die physikalische Modellierung einbindbar

Da SimDriveline auf der Simscape-Technologie basiert, können Ingenieure direkt weitere Bibliotheken für die physikalische Modellierung einbinden und zusätzliche Simulationsfunktionen nutzen, beispielsweise für die Datenprotokollierung oder die Verwendung lokaler Simscape-Solver. Die Nutzung dieser Bibliotheken und Funktionen erlaubt es den Ingenieuren, mehr Zeit auf die Optimierung des Designs und weniger Zeit auf die Einrichtung von Modellen und Tests zu verwenden.

Ingenieure können sich auf Neuentwicklungen konzentrieren

„Einer der Vorteile der Simscape-Produkte für die physikalische Modellierung liegt darin, dass Ingenieure sich mehr auf Neuentwicklungen konzentrieren können und weniger auf Programmierung“, so Mattia Gallucci, Design Analysis Engineer bei Airbus. „Mit SimDriveline kann ich schnell ein Modell eines Antriebssystems erstellen, das genauso aussieht wie der Systemplan. Es ist einfach, die Komponenten zu parametrieren und zu konfigurieren, und Simulationen werden schnell ausgeführt. Durch SimDriveline können wir verschiedene Systeme modellieren und integrieren, was unseren Design-Teams erleichtert, die Anforderungen für Antriebssysteme zu ermitteln.“

Unterstützung bei jedem Schritt des Model-Based Designs

„Für Ingenieure, die ihr Design optimieren wollen, ist es besonders wichtig, ihre Softwarealgorithmen und physikalischen Systeme in einer einzigen Umgebung zu modellieren und Integrationsprobleme so früh wie möglich zu identifizieren“, so Paul Barnard, Marketing Director of Design Automation bei MathWorks. „MathWorks-Produkte für die physikalische Modellierung unterstützen Ingenieure bei jedem Schritt des Model-Based Designs für mehr Präzision und Effizienz im Workflow.“

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